Ökoheizungen: Verbände veröffentlichen Übersichtskarte

Sonntag, 17. Juni 2018 | Autor: Joachim Berner

Übersichtskarte Übersichtskarte Eine neue Übersichtskarte zeigt die regionale Verteilung von Pelletsfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen in Deutschland. Herausgegeben haben sie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und Deutsche Energieholz- und Pellet Verband (DEPV).

Übersichtskarte macht klar: Es braucht mehr Heizungstausch

“Unsere neue, gemeinsame Übersichtskarte zeigt, dass bayerische Gebäude mit 30 Prozent den größten Anteil an klimafreundlichen Pelletfeuerungen, Solarwärmeanlagen und Wärmepumpen aufweisen”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Doch selbst dieser Wert sei angesichts des Klimawandels und der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich zu niedrig. “Rund 14 Millionen Heizungen gelten als vollkommen veraltet und sollten zügig ausgetauscht werden.” Der Sommer seit die ideale Jahreszeit, um alte, ineffiziente Heizkessel gegen eine moderne Heizung mit erneuerbaren Energien zu tauschen. “Wer sich mit Beginn der Heizperiode über zuverlässig, klimafreundlich und günstig beheizte Wohnräume freuen möchte, sollte eine Heizungsmodernisierung jetzt angehen”, sagt BSW-Geschäftsführer Carsten Körnig. Angesichts der in diesem Jahr noch gewährten aufgestockten Förderung und des noch niedrigen Zinsniveaus sei dafür jetzt der richtige Zeitpunkt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

Die Übersichtskarte können Sie unter https://bsw.li/2LJV12S herunterladen.

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