Solare Prozesswärme im Internet
Solare Prozesswärme bietet sich an, um die Wärmeversorgung von Industriebetrieben erneuerbar und klimafreundlich zu sichern. Das Infoportal von Austria Solar zeigt, welche Betriebe sie schon nutzen, was sie kostet und welche Vorteile sie bringt.
Solare Prozesswärme senkt Emissionen in Industriebetrieben
Die Treibhausgasemissionen in Österreich steigen kontinuierlich, trotz aller Maßnahmen die bisher getroffen wurden. Den größten Anteil mit 44 Prozent haben Industrie und Energieerzeugung. Solare Prozesswärme bietet der Industrie eine Möglichkeit, ihren Anteil am Klimaschutz zu leisten, um die Emissionen zu verringern und gleichzeitig ihre Wärmeversorgung langfristig wirtschaftlich und nachhaltig zu gestalten. “Mit der geplanten CO2-Steuer auf fossile Brennstoffe werden solche Lösungen auch wirtschaftlich unschlagbar”, erklärt Austria Solar-Geschäftsführer Roger Hackstock. Eine Solaranlage diene darüber hinaus dem Image. Sie eigne sich, um die Stellung des Unternehmens als klimabewusst zu verdeutlichen.
Infoportal informiert Industriebetriebe
Hat ihr Unternehmen einen hohen Wärmebedarf im Sommerhalbjahr? Im Temperaturbereich bis 150 Grad Celsius? Ist ausreichend Fläche für Kollektoren und Wärmespeicher in der Umgebung oder am Gebäude vorhanden? Dann könnte eine solare Prozesswärmeanlage sinnvoll sein. Die durchschnittlichen Kosten einer solchen Anlage liegen in Österreich bei 712 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche. Solare Prozesswärme wird immer günstiger. Berechnungen der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien zeigen, dass die Investitionskosten in Europa seit 2014 um 43 Prozent gesunken sind. Auch die Betriebs- und Wartungskosten über die gesamte Lebensdauer sind extrem gering. Das Infoportal Solare Prozesswärme bietet zudem eine Übersicht von Unternehmen, die in Österreich im Bereich Solare Prozesswärme tätig sind. Einige Webinare und eine Datenbank mit hunderten Projekten in aller Welt runden das Informationsangebot ab.