Zwischen März und Juni diesen Jahres suchte das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) deutschlandweit eine neue Pelletbotschafterin mit Herz für die Umwelt und Sinn für die Haushaltskasse – den Prinzipien der modernen „Schwäbischen Hausfrau“: Frauen, die in ihrem „Häusle“ mit Pellets heizen, hatten die Chance, sich als neue Botschafterin des DEPI zu bewerben. Nun hat das DEPI eine neue Pelletsbotschafterin gefunden.
Umgeben von Prominenz
Auch Ingrid Zimmer (37), Zahnarzthelferin und Mutter aus dem Baden-Württembergischen Tettnang, reiht sich seit kurzem in die teils auch prominente Riege ökologisch denkender DEPI-Pelletbotschafterinnen ein. Unter den Pelletbortschafterinnen befinden sich so zum Beispiel auch Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl und Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe.
Durch und durch schwäbisch
„Wenn’s um Geldbeutel und CO2 geht, bin ich ganz schwäbische Hausfrau: Je mehr einsparen, desto besser!“ so Ingrid Zimmer, die sich 2011 zusammen mit ihrer Familie beim Kauf ihres Hauses für eine klimaschonende Pelletheizung entschied. Die 120 Quadratmeter große Wohnfläche ihrer Doppelhaushälfte Baujahr 1966 wird durch einen 15 kW-Pelletkessel in Verbindung mit zehn Quadratmetern Solarkollektoren sowie einem 800-Liter-Pufferspeicher beheizt und mit Warmwasser versorgt.
Heizkostenersparnis dank Pellets
Das von der Familie selbstgebaute Pelletlager hat ein Füllvolumen von 4,5 Tonnen, was für eine Heizperiode reicht. „Im Vergleich zu Öl liegt unsere Heizkostenersparnis bei circa 1.500 Euro pro Jahr“, so Ingrid Zimmer. „Pellets geben uns einfach das gute Gefühl, weder von Gas noch Öl abhängig zu sein und gleichzeitig etwas für unsere Umwelt zu tun.“