Im Umweltministerium von Mecklenburg-Vorpommern sorgt seit einigen Tagen eine Holzpelletsheizung für Wärme. Im Keller des historischen Ministeriumsgebäudes in Schwerin stehen zwei Pelletskessel, die zusammen 200 Kilowatt Heizpower liefern. Ein Gaskessel mit 195 Kilowatt soll künftig Spitzenlasten abdecken. “Unser Haus ist das erste landeseigene Gebäude, das über eine Pelletsheizung verfügt. Ich hoffe, dass dieses Beispiel Nachahmer findet”, sagt Umweltminister Till Backhaus (SPD).

Im Schweriner Ministerium von Till Backhaus liefert eine Holzpelletsheizung die nötige Wärme. Foto: www.till-backhaus.de
Durch den Einbau der beiden Pelletskessel spart das Schweriner Umweltministerium nach eigenen Angaben jährlich rund 50.000 Euro an Heizkosten, rund die Hälfte verglichen mit einer Gasheizungsanlage. Damit würden sich die höheren Investitionskosten für die Pelletheizung schon nach rund fünf Jahren bezahlt machen. Das Ministerium wird im Jahr rund 150 Tonnen Pellets zum Heizen benötigen. Die bekommt es von der German Pellets GmbH. Deutschlands größter Pelletsproduzent hat seinen Hauptsitz in Wismar, 30 Kilometer nördlich von Schwerin.