Marktübersicht Scheitholzvergaserkessel erschienen

Dienstag, 07. Juli 2020 | Autor: Joachim Berner

Marktübersicht Scheitholzvergaserkessel Marktübersicht Scheitholzvergaserkessel Moderne Scheitholzvergaserkessel und Kombikessel für Scheitholz und Pellets zeichnen sich durch geringe Feinstaub- und Treibhausgasemissionen aus. Eine neue Marktübersicht der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) bringt Planungshinweise und detaillierte Informationen zu den erhältlichen Modellen.

Effektiv: Scheitholzvergaserkessel verbrennen Holzgas

Im Vergleich zu anderen Wärmeerzeugern trägt das Heizen mit Scheitholz kaum zu zusätzlichen Treibhausgasemissionen bei. Moderne Scheitholzvergaserkessel punkten laut FNR zudem mit hohen Wirkungsgraden, einem niedrigeren Holzverbrauch und geringen Staubemissionen. Sie verbrennen im Gegensatz zu herkömmlichen Oberbrandkesseln und Kaminöfen den Brennstoff nicht direkt, sondern das im Vergasungsprozess entweichende und in eine Brennkammer geführte Holzgas. Erreicht wird das unter anderem durch eine getrennte Hochtemperaturbrennkammer und eine geregelte Sekundärluftzuführung. “Vor allem für Besitzer von Eigenheimen und Mehrfamilienhäusern lohnt sich die Anschaffung”, schreibt die Fachagentur in seiner Presseinformation. Die Entscheidung dafür erleichtere die neu herausgegebene Marktübersicht, die die technischen Daten und Preise der aktuell verfügbaren Modelle vergleicht und wichtige Hinweise für die Planung und Modellauswahl bietet.

Bund fördert Scheitholzvergaserkessel

In Deutschland können Interessenten für Heizungssysteme mit den effektiven Kesseln eine Förderung in Höhe von 35 Prozent, bei Bestandsgebäuden und beim Austausch einer alten Ölheizung sogar in Höhe von 45 Prozent der förderfähigen Kosten beantragen. Als förderfähig gelten neben den Anschaffungskosten der Biomasseanlage auch die Kosten für notwendige Umfeldmaßnahmen. Dazu zählen beispielsweise Heizanlagenkomponenten wie Pufferspeicher, Pumpen oder Schornstein, aber auch die Kosten für Planung und Installation. Im Neubau fördert der Bund innovative Kessel, die mit Brennwerttechnik oder mit einem sekundären Partikelabscheider ausgerüstet sind.

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