Endlich ist einer der dunkelsten Winter seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen in Deutschland überstanden. Nicht nur das menschliche Gemüt profitiert von der Energie der Sonne, auch die Heizkosten lassen sich durch die Nutzung der Sonnenenergie nachhaltig senken – und das sowohl an sonnigen als auch an düsteren Tagen: durch die Kombination einer modernen Pelletheizung mit einer Solarthermieanlage.
Witterungsunabhängig heizen
Holz ist quasi gespeicherte Sonnenenergie. Durch die ökologisch und ökonomisch sinnvolle Verbindung von Solarkollektoren und Pelletkessel lässt sich also völlig witterungsunabhängig das ganze Jahr kostengünstig mit Erneuerbarer Energie heizen.
Zwei Heizsysteme, zahlreiche Vorteile
Gründe für die kombinierte Nutzung von Solarthermie und Pellets zur Wärmeerzeugung gibt es viele: Bei klarem Himmel kann der gesamte Warmwasser- und Heizungsbedarf durch Sonnenenergie gedeckt werden. Reicht die Sonnenkraft dafür einmal witterungsbedingt nicht aus, springt der Pelletskessel ein. Pellets als Brennstoff schonen dabei nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Weil Pflanzen durch Photosynthese wachsen, ist Holz im Grunde nichts anderes als im Baum gespeicherte Sonnenenergie. Durch die ideale Abstimmung beider Systeme, arbeitet die kombinierte Heizanlage energieeffizient und senkt dabei ganz nebenbei die Kosten – bis zu einem Drittel der Heizkosten kann gespart werden.
Marktanreizprogramm fördert Pellets-Solar-Kombination
Ein weiteres lohnendes Argument für die Kombination Pellets und Solar: Das staatliche Marktanreizprogramm (MAP) fördert die Installation einer Pelletheizung in Verbindung mit Solarthermie und einem Pufferspeicher mit mindestens 4.900 Euro. Dieser hohe Anfangszuschuss kann zudem mit einem äußerst zinsgünstigen Kredit der KfW-Bank kombiniert werden. Er wird abbezahlt, während man bereits spürbar Energiekosten spart.
Den aktuellen Zinssatz finden Sie unter www.kfw.de. Einen Überblick zu regionalen Förderprogrammen für Pelletheizungen bietet die Förderfibel des Deutschen Pelletinstituts.
Hallo, ich habe in diesem Zusammenhang einige Fragen: Ich lebe in einem Zweifamilienhaus mit 5 Personen. Ich habe zu Zeiten der “Heizölheizung ” einen Jahresverbrauch von ca. 4500 l Heizöl gebraucht. Lt. “Solarkritik.de” ist die o.g. Kombination nicht so “erfolgreich” (wirtschaftlich), wie sie immer angepriesen wird.
Ich würde daher gerne folgendes wissen:
1. Welche Kollektorfläche benötige ich für o.g.Haus mindestens bzw. maximal ?
2. Welcher Pufferspeicher(Angbe in Litern) ist für diese Kollektorfläche notwendig ?
3. Wie wird das berechnet ?
Vielen Dank für Ihre Beantwortung
Mit freundlichen Grüßen
Schönauer
Sehr geehrter Herr Schönauer,
normalerweise setzt man für eine vernünftige heizungsunterstützende Solaranlage pro m² beheizter Wohnfläche 0,1 m² Kollektorfläche an. Der Pufferspeicher orientiert sich an der Kollektorfläche, 50-70 ltr/ m² Kollektorfläche. Dies sind Erfahrungswerte sowie Werte die Sie in Simulationsprogrammen finden.
MfG
Sascha Krumbein
SOLARFOCUS GmbH