Martin Pfränger: „Die EM-Power wendet sich an professionelle Energiekunden“

Dienstag, 13. März 2018 | Autor: Joachim Berner

EM-Power-Projektleiter Martin Pfränger EM-Power-Projektleiter Martin Pfränger Die EM-Power wendet sich als erste Fachmesse in Deutschland an professionelle Kunden, die ihren Energieeinsatz optimieren wollen. Sie ist für Unternehmen der Pelletsbranche interessant, die Dienstleistungen und Produkte für Gewerbe und Industrie anbieten. Im Gespräch mit Pelletshome.com stellt sie Projektleiter Martin Pfränger vor.

Herr Pfränger, worum geht es bei der EM-Power?
Die EM-Power konzentriert sich auf die intelligente Energieerzeugung und -nutzung in Industrie und Gebäuden. Hier werden sowohl erneuerbare und effiziente Energietechniken als auch intelligentes Energiemanagement und Dienstleistungen bis hin zu Betreibermodellen präsentiert, die für den professionellen Prosumer von heute und morgen wichtig sind.

Was versteht man unter einem Prosumer?
Das Wort setzt sich zusammen aus Producer und Consumer. In der neuen Energiewelt sind Kunden nicht mehr monopolgebundene Energieabnehmer wie früher. Wo einst Großkraftwerke fernab der Verbraucher standen, sind es heute zunehmend Biomassekessel, Blockheizkraftwerke, Photovoltaikanlagen oder Wärmepumpen, die Strom und Wärme dort produzieren, wo sie benötigt werden – direkt beim Verbraucher. Prosumer sind gleichzeitig Energieproduzenten und -verbraucher. Eine dezentrale und erneuerbare Eigenversorgung, Contracting und Energiedienstleistungen lösen die Grenzen zwischen Erzeugung und Verbrauch auf. Dadurch entstehen neue Geschäftsmodelle. Diese Entwicklung greift die EM-Power auf.

An wen richtet sich die EM-Power?
Unsere Zielgruppe sind professionelle Energiekunden. Damit richtet sich die EM-Power an Energie-, Facility- oder Gebäudemanager sowie an Berater und Planer aus Industrie, Immobilienwirtschaft und Kommunen, die kostengünstige, nachhaltige und sichere Lösungen suchen. Das können Anlagen in Produktionsbetrieben und Wohngebäuden bis hin zu Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sein. Auch Entscheider in den mittelständischen Geschäftsführungsebenen können sich auf der EM-Power ein Bild über neue Energieversorgungsmöglichkeiten für ihre Unternehmen machen.

EM-Power EM-Power Sind Pellets ein Thema?
Holzpellets sind in der Nomenklaturgruppe Biomasse enthalten. Es können Pelletsheizsysteme, auf Biomasse basierte Kraft-Wärme-Kopplung sowie die dazugehörigen Lagerungstechniken und die Brennstofflogistik gezeigt werden. Allerdings sind es eher die höheren Leistungsklassen, um die es geht – eben für größere Betriebsstätten, Liegenschaften, kommunale Anwendungen etc. So hat sich zum Beispiel mit der Firma Heizomat ein Großkesselhersteller angemeldet und mit Schmidtmeier Naturenergie eine Firma, die industrielle Prozesswärme auf Biomassebasis anbietet. Der Systemanbieter Rennergy präsentiert sein erweitertes Portfolio, das neben Pellets- und Scheitholzheizungen inzwischen auch Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpen und mehr umfasst.

Es gibt viele Fachmessen, auf denen die Unternehmen der Pelletsbranche ihre Geräte ausstellen können. Warum sollten sie auf die EM-Power kommen?
Die derzeit existierenden Fachmessen, auf der Hersteller von Biomasse- und Pelletsheiztechnik größtenteils ausstellen, zielen doch eher auf den Fachbesucher aus dem SHK-Handwerk sowie den TGA-Planer, Architekten und unter Umständen noch den Großhandel ab. Oder eben – im kleineren eher regionalen Kontext – auf den privaten oder auch gewerblichen Bauherren. Auf der EM-Power wird den Ausstellern jedoch der professionelle Energiekunde zugeführt, der zum Beispiel gerade ein Quartierskonzept plant und nach zukunftsfähigen Lösungen auf Basis von Biomasse sucht. Oder der Betreiber eines Pflegeheimes im ländlichen Raum, dessen Heizzentrale erneuert werden muss.

Für welche Aussteller ist die EM-Power interessant?
Für alle Unternehmen, die Lösungen und Systeme für die dezentrale und erneuerbare Eigenenergieversorgung, für die Energieverbrauchsoptimierung sowie für die Gebäudeautomation und für Energiemanagementsysteme anbieten. Auch Unternehmen der Biomasse- und Pelletsbranche sprechen wir an. Hier ergänzen immer mehr Hersteller ihr Portfolio um weitere ökologische Energiesysteme nebst ergänzender Technik und werden so zum Systemanbieter.  Wichtig ist, dass den Fachbesuchern praktikable und zukunftsfähige Lösungen für die Energieversorgung geboten werden.

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