Mit der Heatbox bietet die Autark Energie Vertriebs GmbH eine komplette Pelletsheizung an, die sich am Stück aufstellen lässt. Geschäftsführer Klaus Geroldinger erklärt im Gespräch mit pelletshome.com, wie sie funktioniert.
Herr Geroldinger, die Heatbox vereint ein Pelletsheizsystem in einer wie der Name schon sagt Box. Wie schaut das genau aus?
In einer kompakten Box mit einer Grundfläche ab vier Quadratmetern sind der Technikraum mit Kessel, Pufferspeicher und Schornstein sowie das Jahrespelletslager zusammengefasst.
Was sind die Vorteile?
Es sind vor allem drei Punkte hervorzuheben: Erstens die Kompaktheit, denn eine übliche Pelletsheizung mit Brennstofflager benötigt etwa zehn Quadratmeter. Zweitens die hohe Qualität durch den hohen Vorfertigungsgrad und die Standardisierung. Drittens die Energieeffizienz durch die kurzen Leitungswege und die zentrale Position der Heatbox im Wohnraum.
Handelt es sich bei der Heatbox um Standardgrößen oder lässt sich das System an Kundenanforderungen anpassen?
Wir bieten ein Baukastensystem an, aus dem die Kunden das passende System aussuchen können. Sie können zwischen Kesseln mit oder ohne Sichtfeuer, zwischen verschiedenen Speichern wie Kombispeicher oder Hygienespeicher sowie die Größe des Pelletslagers wählen.
Die Pellets-Grundheizung lässt sich mit Solartechnik erweitern. Was braucht es dazu?
Durch die Integration des Schornsteines können wir entweder sofort oder später die Solarleitung leicht in den Technikraum über den Zuluftschacht führen. Das ist bereits in jeder Heatbox so vorbereitet. Auch das Solarregister können wir auf Kundenwunsch bereits im Speicher vorbereiten.
Aus welchem Material erzeugen Sie die Box und warum daraus?
Wir produzieren die Heatbox aus sechs Zentimeter starken Betonplatten. Die Vorteile des Baustoffs liegen im Brand- und Schallschutz sowie in seiner Speichermasse. Die Betonwände können wir auch im Kachelofeneffekt ausführen.
Sie präsentieren die Heatbox als kompaktes Gesamtpaket. Nimmt sie aber nicht im Wohnraum gerade dadurch Platz, weil sie auch den Speicher sowohl für den Brennstoff wie für die Wärme mit einbringt?
Der Platzbedarf liegt bei etwa vier Quadratmetern, je nach Größe der Brennstofflagers und je nach Volumen des Pufferspeichers. Eine kleinere vollautomatisierte Biomasseheizung gibt es nicht auf dem Markt zu finden. Aber Sie müssen die Heatbox bereits in der Planungsphase berücksichtigen.
Eignet sie sich auch für den Altbau?
Ja es gibt auch die Möglichkeit, die Heatbox außen aufzustellen oder in einem Carport zu integrieren. Dann muss sie außen noch isoliert werden.
Welche Fortentwicklungen haben Sie für die Heatbox noch im Blick?
Wir planen zurzeit die erste Heatbox mit einer kontrollierten Wärmeraumlüftung.
Weitere Informationen: www.autark-energie.at