Der Pellets-Check soll bei der Entscheidung für eine umweltfreundliche Pelletsheizung helfen. Derzeit läuft eine Feldversuch. Für die Auswertung des Testlaufs sucht das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM) nach Fachbetrieben.
Checker für Pellets-Check gesucht
Noch bis November 2017 testen 40 Fachbetriebe den Pellets-Check in 300 Haushalten. Im Anschluss sollen andere die Ergebnisse prüfen. Dafür sucht das Fraunhofer IFAM in Bremen nach 100 Firmen, die mit „Schornsteinfegerarbeiten“ oder als „Installateur/Heizungsbauer“ in die Handwerksrolle eingetragen sind. „Sie sollen sich genau anschauen, was die Testbetriebe durchführen, was an Material zur Verfügung steht, welche Erfahrungen gemacht wurden und was die Testkunden dazu meinen“, erklärt Projektleiter Klaus-Dieter Clausnitzer. Zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat er eine Checkliste entwickelt, um prüfen zu können, ob sich eine Pelletsheizung für ein Haus eignet. Wer beim Checken der Checker helfen will, bekommt eine Aufwandsentschädigung von 600 Euro.
Wie der Pellets-Check funktioniert
Mit dem Pellets-Check sollen Heizungsbauer und Schornsteinfeger beim Kunden kontrollieren können, ob eine Pelletsheizung Sinn macht. Ein positives Ergebnis sollen die Kunden dazu bewegen, die klimafreundlichen Kessel und Öfen bei ihrer Entscheidung zu berücksichtigen. Beim Pellets-Check wird zum Beispiel untersucht, ob ein Verbrennungsverbot vorliegt, ob ein geeigneter Lagerraum vorhanden ist oder geschaffen werden kann, ob ein geeigneter Abgasweg vorhanden ist und ob die Pellets in einem üblichen Laster angeliefert werden können. Der Zeitaufwand pro Pellets-Check beträgt ein bis zwei Stunden. Mit der Checkliste lässt sich ein zwei- bis dreiseitiger Ausdruck erzeugen, der die Ergebnisse aufbereitet.
Weitere Informationen: www.heicepece.de