iKWK-Blog: Wie ein Solarheizwerk entsteht

Donnerstag, 02. Dezember 2021 | Autor: Joachim Berner

iKWK-Blog iKWK-Blog Auf dem iKWK-Blog können Sie den Bau einer Freiflächen-Solarthermieanlage für die Fernwärme der Stadtwerke Lemgo jetzt Schritt für Schrittverfolgen.

iKWK-Blog soll Fachpublikum große Solarthermie näher bringen

Zunehmend setzen Stadtwerke und Fernwärmeversorger bei der Dekarbonisierung ihrer Wärmenetze auf großflächige Solarthermieanlagen. Mit 5,2 Megawatt entsteht derzeit eine der leistungsstärksten Anlagen bei den Stadtwerken Lemgo in Nordrhein-Westfalen. Um andere möglichst anschaulich an ihren Erfahrungen teilhaben zu lassen, kooperiert der Lemgoer Kommunalversorger mit der AGFW. In einem Blog zeigt der Fernwärmeverband mit Bildern und Videos, wie die Anlage entsteht. Laufend aktualisiert in der Art eines Online-Bautagebuchs finden Sie die einzelnen Beiträge unter www.gruene-fernwaerme.de. Der Blog richtet sich vor allem an Fachleute, ist aber auch für interessierte Laien verständlich und interessant. “Große Solarthermie ist trotz erfolgreicher Referenzprojekte deutschlandweit und international immer noch zu wenig verbreitet”, erklärt sagt Heiko Huther, Leiter für Forschung und Entwicklung, warum der AGFW den iKWK-Blog erstellt.

iKWK steht für Sektorenkopplung

Mit 9.128 Quadratmetern Bruttokollektorfläche wird die Lemgoer Solarthermieanlage bei ihrer Inbetriebnahme 2022 vorerst die drittgrößte in Deutschland sein. Bislang einmalig ist, dass die Solarkollektoren zusammen mit einer elektrischen Flusswasserwärmepumpe und zwei Blockheizkraftwerken ein sogenanntes iKWK-System bilden. Das Kürzel iKWK steht für innovative Kraft-Wärme-Kopplung. Derartige Anlagen koppeln flexibel Strom- und Wärmesektor. Sie binden einerseits erneuerbare Energien in Wärmenetze ein – in Lemgo Solarthermie und Umgebungswärme aus dem Fluss Bega. Andererseits reagieren sie flexibel auf die Anforderungen des Strommarktes. Bei kurzfristigen Überschüssen aus Photovoltaik oder Windkraft entlasten sie das Netz, indem die Blockheizkraftwerke herunterfahren, während die Wärmeversorgung über die Solarthermieanlage und die hocheffiziente Wärmepumpe sichergestellt wird. Einen Betriebskostenzuschuss können iKWK-Systeme wie in Lemgo im Rahmen spezieller iKWK-Ausschreibungen der Bundesnetzagentur erhalten.

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