Heizen mit erneuerbaren Energien: BAFA-Monatsstatistik Februar 2021

Dienstag, 09. März 2021 | Autor: Joachim Berner

BAFA-Monatsstatistik Februar 2021 BAFA-Monatsstatistik Februar 2021 Die BAFA-Monatsstatistik Februar 2021 zur Förderung ökologischer Heizungen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) veröffentlicht. Demnach ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger gegenüber dem Vormonat um 130 Prozent auf 12.347 gestiegen.

BAFA-Monatsstatistik Februar 2021

Im Februar 2021 gingen 4.223 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim BAFA ein. Das sind 99 Prozent mehr als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das BAFA 2.718 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 87 Prozent weniger. Außerdem sind 3.130 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – 68 Prozent mehr als im Januar 2021.

Damit erreichen die Antragszahlen nicht mehr die Größenordnungen aus dem vergangenen Jahr, als monatlich bis zu 30.000 Anträge beim BAFA eingegangen waren, im Dezember 2020 sogar über 75.000. Allerdings fördert das BAFA nur noch Sanierungen. Für den Einbau ökologischer Heizungen im Neubau gibt es Kredite bei der KfW.

Auch Gasheizungen unterstützt das BEG – wenn sie als Hybridheizungen kombiniert mit einer Biomasse-, Solar- oder Wärmepumpenanlage funktionieren oder als Brennwertheizungen spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme zusätzlich Wärme aus erneuerbarer Energie nutzen (“Renewable Ready”). Die BAFA-Monatsstatistik Februar 2021 führt 2.276 solcher Anträge auf (plus 64 Prozent).

Seit Januar 2021 gilt die Bundesförderung für effiziente Gebäude

Ab 2021 gilt in Deutschland die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Sie integriert mehrere Förderprogramme von BAFA und KfW. Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können sich künftig mit nur einem Antrag um praktisch alle für sie in Frage kommenden Förderangebote bewerben. Außerdem verbessert die BEG die finanzielle Unterstützung energetischer Sanierungen. Vorerst gilt sie nur für Zuschüsse bei einzelnen Sanierungsmaßnahmen. Wer eine Maßnahme aus einem geförderten individuellen Sanierungsfahrplan umsetzt, erhält künftig fünf Prozentpunkte mehr Zuschuss. Bei neuen Biomasseheizungen steigt somit die Förderquote auf bis zu 50 Prozent der Kosten, bei Dämmmaßnahmen, neuen Fenstern und Lüftungsanlagen erhöht sich der Zuschuss auf bis zu 25 Prozent. Mitte 2021 soll die Förderung von Gesamtsanierungen auf das neue System umgestellt werden.

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