Hargassner-Chefs erhalten Staatspreis
Für die Emissionsminderungen bei seinen Biomasseheizungen hat der Kesselhersteller Hargassner die bedeutendste österreichische Umweltauszeichung bekommen: den Staatspreis für Umwelt und Klima.
Den Staatspreis für Umwelt und Klima gibt es nur alle drei Jahre
“Wir arbeiten jeden Tag mit Herzblut am Thema Biomasseheizungen und deren Weiterentwicklung sowie an der Reduktion der Emissionswerte. Ein Preis wie dieser zeigt, dass sich all die Mühen lohnen und es wert sind, jeden Tag aufs Neue weiterzumachen”, sagt Geschäftsführer Anton Hargassner (im Bild links). Überreicht bekam er den Staatspreis zusammen mit seinem Bruder Markus (im Bild in der Mitte) von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (im Bild rechts). Der Staatspreis stellt eine besondere Auszeichnung dar: Sie wird nur alle drei Jahre vergeben. Mit ihr honoriert das Klimaschutzministerium herausragende Beiträge für den Klima- und Umweltschutz zu leisten.
Hargassner entwickelt Verbrennungstechnik weiter
Hargassner hat in den vergangenen Jahren unter anderem mit der Technischen Universität Graz und dem TÜV Süd in München die Verbrennung seiner Biomassefeuerungen verbessert. So hat das Unternehmen bei den Pellets- und Hackgutheizungen die Brennkammerform, die Glutbetthöhe und die Luftführung optimiert. Um Emissionen zu senken, baut es bei seinen Pelletskesseln einen Edelstahl-Kondens-Wärmetauscher ein und bei seinen Hackgutheizanlagen einen elektrostatischen Filter. “Mit den neuen und bereits zum Großteil umgesetzten Maßnahmen werden einerseits die Wirkungsgrade um fünf bis zehn Prozent erhöht, andererseits die Feinstaubpartikel auf ein Minimum reduziert”, erklärt Hargassner.