Neues Servicecenter wird aus Holz gebaut
Holzkesselhersteller Hargassner investiert an seinem Stammsitz im oberösterreichischen Weng 45 Millionen Euro in ein neues Servicecenter.
Servicecenter bietet unter anderem Platz für ein modernes Ersatzteillager
In den vergangenen Jahren hat Hargassner seine Produktion und den Verwaltungsbereich erweitert sowie mit Energy World ein neues Kunden- und Trainingscenter eröffnet, nun baut der Holzkesselhersteller ein neues Ersatzteillager sowie ein neues Servicecenter und erweitert sein Forschungs- und Entwicklungszentrum. “Primär werden durch die zusätzliche Fläche alle Abläufe im Service für unsere Kunden und Partnerbetriebe positiv beeinflusst. Als Komplettanbieter für Biomasseheiztechnik benötigen wir zum Beispiel beim Ersatzteillager mehr Platz, um für unsere Partner alle Teile ausreichend vorrätig zu haben”, begründet Geschäftsführer Markus Hargassner, warum das Unternehmen seine Bruttogeschossfläche um 32.000 Quadratmeter vergrößert. So soll mit rund 16.000 Kleinteilebehältern in einem vollautomatischen Lagersystem und 2.500 Palettenstellplätzen ein modernes Ersatzteilzentrum entstehen.
Im Servicecenter wird es Büroflächen zum Mieten geben
Hargassner setzt auf eine nachhaltige Bauweise. Nicht nur das Bürogebäude und eine Halle sollen aus Holz gebaut werden, sondern auch ein Parkhaus – das erste zu 100 Prozent aus Vollholz errichtete in Österreich. Eine großflächige Holzfassade wird auch die Gebäudearchitektur des neuen Kundendienst- und Ersatzteil-Servicecenter prägen. Der Baukörper schafft eine lückenlose Verbindung zwischen dem existierenden Forschungs- und Entwicklungszentrums und erhält einen eigenen Übergang in das Verwaltungszentrum der Energy World. Auf diese Weise sollen sich Bestandsgebäude und Neubau zu einem zusammengehörigen optischen und funktionellen Firmenkomplex vereinen. Der neue Gebäudekomplex beherbergt moderne Büro- und Geschäftsflächen in verschiedenen Größen zur Miete. “Für Jung- und Kleinunternehmen oder Start-ups aus der Umgebung ist das eine ideale Möglichkeit, ohne hohe Investitionskosten zu einem nagelneuen und nachhaltig gebauten Firmensitz zu kommen”, erläutert Hargassner. Die Neubauten sollen in der zweiten Jahreshälfte 2024 rechtzeitig zum 40-jährigen Firmenjubiläum größtenteils fertig sein.