Wer sich von dieser immensen Preissteigerung bei Gas und Öl ein Stück weit unabhängig machen möchte, greift am besten auf den regenerativen Brennstoff Holz zurück. Das rät die Europäische Feuerstätten Arbeitsgemeinschaft (EFA). Für Holz ergebe sich ein Einsparpotenzial von bis zu 60 Prozent. Die besonders leicht zu handhabenden Holzpellets würden knapp fünf Cent pro Kilowattstunde kosten, Stückholz sei mit 3,5 bis 3,8 Cent noch günstiger. Heizöl EL dagegen liege bei 9,5 Cent, Erdgas 6,3 Cent.
Der Verband der Festbrennstoff-Feuerstättenindustrie rät, insbesondere bei Kamin- oder Kachelöfen auf eine moderne Verbrennungstechnik zu achten. Nur dann könne der Emissionsausstoß so weit wie möglich reduziert werden. Wichtig bei der Wahl der richtigen Feuerstätte seien darüber hinaus der Komfort und die Sicherheit bei der Handhabung des Geräts. Gewissheit habe der Betreiber eines Kaminofens, wenn er beim Kauf auf geprüfte Gütesiegel wie den Blauen Engel oder das EFA-Qualitätssiegel Wert lege.