Günstige Sonnenwärme im Angebot

Freitag, 30. Juni 2017 | Autor: Joachim Berner

Sonnenwärme muss nicht teuer sein. Bei der internationalen Fachmesse Intersolar Europe 2017 in München präsentierten zwei Firmen ihre günstigen Lösungen – für groß und klein.

Sonnenwärme im Pakt gekauft

Preiswerte Sonnenwärmepakete bietet die Firma Faire Wärme aus Großwallstadt. Mit vorkonfektionierter Anlagentechnik und den Direktverkauf zu Großhandelspreisen senkt sie Montagekosten und spart Kunden die üblichen Handwerkermargen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben dadurch die Kostenreduktion um 39 Prozent senken können. Durch geschickte Planung und mit Förderzuschüssen sei es möglich, die Gestehungskosten für Sonnenwärme auf unter vier Eurocent pro Kilowattstunde zu drücken. Bei der Intersolar Europe warb Geschäftsführer Peter Brönner mit einem Messeangebot zu einem Nettopreis von 2.999 Euro für ein System aus vier Sonnenkollektoren mit zehn Quadratmeter, einem Befestigungssystem und einem 500-Liter-Kombispeicher. Die Komponenten liefert ihm der spanische Hersteller Delpaso Solar. Einfach installieren lässt sich das System vor allem, weil unter und an der Speicherumhüllung bereits eine Resol-Steuerung mit Wärmemengenzähler, ein WLAN-Kommunikationsmodul sowie die Solarpumpe und im Wärmetank ein Expansionsgefäß bereits vormontiert sind. Faire Wärme verkauft keine Solarwärmeanlagen ohne Monitoring und Ertragsüberwachung.

Sonnenwärme in Container gesteckt

Solarwärme aus dem Container liefert die belgische Firma Sunoptimo. Die Opticube getauften Transportbehälter beherbergen die gesamte Systemtechnik und werden auf Betonsockel gestellt. Montagestrukturen, die sich schräg vor den Containern aufbauen lassen, tragen die Sonnenkollektoren. Einmal aufgebaut gilt es nur noch die Leitungen von den Sonnenfängern zum Container und von dort zur Heizungsanlage zu verlegen. Sunoptimo bietet Anlagengrößen von 30 bis 600 Quadratmeter an, wofür die Firma vier verschiedene Containertypen bereitstellt. Sie verspricht Kosteneinsparungen von bis zu 40 Prozent gegenüber klassischen Solarthermieinstallationen und Wärmepreise von weniger als zwei Eurocent pro Kilowattstunde. „Der Opticube eignet sich zum Beispiel für Firmen in angemieteten Gebäuden. Wenn sie umziehen, können sie ihre Solaranlage mitnehmen“, erklärt Geschäftsführer Bertrand Fontaine. Er bietet auch einen Aufbau für Parkplatzüberdachungen an.

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