Pressekonferenz Green Tech Valley
Umwelttechnikunternehmen und Forschungseinrichtungen im österreichischen Green Tech Valley zeigen, dass Klimaschutz mit Wirtschaftswachstum einhergeht. Unterstützung kommt nun auch vom Bund.
Green Tech Valley: Grüne Technologien im Vormarsch
Wenn es nach den österreichischen Kärnten und der Steiermark geht, lautet die Zukunft grüner Technologien “Made in Green Tech Valley”. 250 Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten im Süden Österreichs an Lösungen für die grüne Transformation. Jetzt kooperiert auch das Bundesklimaschutzministerium mit dem Firmencluster. “Mit dem Klimaschutzministerium, dem Land Steiermark und Kärnten wächst das Green Tech Valley als Technologie-Hotspot für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft weiter und nimmt auch international eine immer gewichtigere Rolle ein”, erklärt Ministerin Leonore Gewessler. Dass der Boom grüner Technologien ungebrochen ist, zeigt exemplarisch das starke Wachstum der beiden Unternehmen KWB und Kioto Solar. Sowohl der steirische Biomassekesselhersteller als auch der Kärtner Photovoltaikmodulproduzent konnten ihre Produktionskapazitäten verdoppeln. Beide Unternehmen sichern mit vollen Auftragsbüchern die grünen Jobs der Zukunft.
Klimaschutz bringt die Wirtschaft in Schwung
Die Energie- und Umwelttechnikbranche in den beiden Bundesländern ist mit 24.400 Mitarbeiter:innen und 5,6 Milliarden Euro Umsatz besser durch die Krise gekommen als die Gesamtwirtschaft. Für heuer erwarten die Unternehmen durchschnittlich ein zweistelliges Plus, jedes zehnte Unternehmen plant eine Verdoppelung. Der Exportschlager aus dem Green Tech Valley: erneuerbare Energietechnologien. Auch die Zahl der Forscher:innen und Forscher wächst kontinuierlich: Im Vorjahr waren erstmals mehr als 2.000 Forschende zu verzeichnen, ein Plus von 6,7 Prozent innerhalb eines Jahres. “Die Steiermark ist seit vielen Jahren Vorreiterin bei der Entwicklung von grünen Technologien. Dies verdanken wir der intensiven Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen unseres Green Tech Clusters”, sagt Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Die neue Kooperation mit dem Bundesklimaschutzministerium werde das Cluster stärken.