Wie sich der Feinstaubausstoß von Biomassekesseln mindern lässt, das kann man beim 7. Fachkolloquium des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (Fraunhofer IBP) diskutieren. Es findet am 18. Mai 2017 in Stuttgart statt.
Fraunhofer IBP organisiert Fachvorträge
Expertinnen und Experten stellen beim 7. Fachkolloquium des Fraunhofer IBP neue Maßnahmen und Technologien zur Minderung von gas- und staubförmigen Emissionen aus Biomassefeuerungen vor. Darüber hinaus sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren, welche normativen und technischen Anforderungen die Feuerstätten in der Zukunft erfüllen müssen, um einen ökonomischen und ökologischen Betrieb sowohl auf dem Prüfstand als auch in der Praxis erreichen zu können. Die Referentinnen und Referenten werden in ihren Vorträgen unter anderem die Anforderungen der neuen Normserie EN 165120 mit denen der Ökodesign-Richtlinie vergleichen. Weitere Vorträge werden konzeptionelle, konstruktive und regelungstechnische Maßnahmen zur Schadstoffminderung und Effizienzerhöhung von Scheitholzfeuerungen, integrierte Technologien und praxisgerechtes Monitoring in Biomasseheizkesseln sowie Erfahrungen bei der Überwachung von Biomasseheizkesseln vorstellen. Außerdem präsentiert die Firma Kutzner & Weber den Cyclojekt, einen Staubfilter, der mit elektrostatischer Ionisation und Fliehkraftabscheider arbeitet. Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro.
Woran das Fraunhofer IBP forscht
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IBP forschen außer über klassische bauphysikalische Themen wie Akustik, Raumklima oder Wärmeschutz zu Fragestellungen der Umweltschutz- und Verbrennungstechnik. Rund 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bringen an den Standorten Holzkirchen, Kassel, Nürnberg, Rosenheim und Stuttgart ihr Wissen ein. Der Fachbereich Verbrennungs- und Umweltschutztechnik befasst sich mit anwendungsorientierter Forschung und betreibt eine bauaufsichtlich anerkannte Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle für Feuerstätten und Abgasanlagen.