Digitalisierung verändert Installationsberuf

Donnerstag, 07. November 2019 | Autor: Joachim Berner

Digitalisierung im Handwerk Digitalisierung im Handwerk Die Sanitär- und Heizungsbranche bleibt von der Digitalisierung nicht unberührt. Internetfähige Kessel, Smartphones und Apps verändern den Installationsberuf. Teil 1 einer zweiteiligen Serie.

Digitalisierung macht nicht alles einfacher

Mit der Digitalisierung rücken Netzwerktechnologie und die Konfiguration unterschiedlicher Systeme der Haustechnik für Installateurinnen und Installateure in den Fokus. Meldete sich früher eine Kundin oder ein Kunde wegen einer Kesselstörung, blieb dem Installationsbetrieb meist wenig anderes übrig, als hinzufahren, in den Heizraum zu gehen und nach dem Rechten zu sehen. Heutzutage kann er die Meldung automatisch vom Kessel per SMS bekommen und manches Problem vom Schreibtisch aus lösen. Mit dem Computer kann er die Anlage kontrollieren, wenn der Online-Zugriff freigeschalten ist. Je mehr Kessel mit intelligenter Technik ausgestattet sind, desto anspruchsvoller wird der Umgang mit ihnen. “Ein Heizungsmonteur muss heute ganzheitlich und systemübergreifend denken und aufgrund der rasanten technischen Entwicklung ständig auf dem Laufenden bleiben”, sagt KWB-Geschäftsführer Helmut Matschnig.

Aus Heizungsinstallateuren werden keine Informatiker

Die Digitalisierung und der Umgang mit elektronisch gesteuerten Systemen werden das Berufsbild in der Heizungsmontage künftig stark prägen. Darin sind sich die meisten Hersteller einig. Auch darin, dass die Entwicklung nicht so weit führen wird, aus einem Installateur einen Informationsspezialisten zu machen. Für Ökofen-Geschäftsführerin Beate Schmidt-Menig ist es zwar wichtig, dem Fachhandwerk die Vorteile der neuen Technologien zu vermitteln, aber ein Informatikstudium dürfe dafür keine Voraussetzung sein. “Der Heizungsbauer sollte sich meiner Meinung nach weitgehend aus der Vernetzungsthematik raushalten können”, sagt auch Hargassner-Vertriebsleiter Herbert Schwarz. Die Anbindung der Netzwerktechnik sollte weiterhin Spezialisten überlassen bleiben, die Heizungsindustrie die Schnittstellen zur Verfügung stellen.

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