Die BAFA-Zahlen im Juli 2018

Mittwoch, 08. August 2018 | Autor: Joachim Berner

BAFA-Zahlen im Juli 2018 BAFA-Zahlen im Juli 2018 Die BAFA-Zahlen im Juli 2018 bleiben weiterhin hoch. Die Zahl der Förderanträge für eine Ökoheizung stieg gegenüber Juni um vier Prozent auf 8.436.

BAFA-Zahlen im Juli 2018 um zwei Drittel höher als im Vorjahr

Gingen im Juli des Vorjahres 2.016 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung im Marktanreizprogramm beim BAFA ein, so waren es im Juli diesen Jahres 3.320 – 65 Prozent mehr. Ähnlich hoch war der Zuwachs bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage: 1.932 waren es im Juli 2017, 2.440 im Juli 2018 – eine Steigerung um 26 Prozent. Weniger gut fielen die BAFA-Zahlen im Juli 2018 für die Wärmepumpenbranche aus. Doch auch sie kann sich über einen Zuwachs um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat freuen (Juli 2017: 2.398 Förderanträge, Juli 2018: 2.676 Förderanträge).

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktwachstum schließen

Da seit diesem Jahr ein MAP-Förderantrag jedoch schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – lässt sich die monatliche BAFA-Statistik momentan nicht als Datengrundlage für tatsächlich eingebaute Feuerungen hernehmen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. Die monatlich vom BAFA veröffentlichten Zahlen enthalten neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist gilt.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) bis 2018 um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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