In Deutschland hat sich der Pelletspreis im November 2018 wie zur kalten Jahreszeit üblich erhöht. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der Durchschnittspreis 254,36 Euro pro Tonne. Das sind 1,8 Prozent mehr als im Vormonat.
“Dieser geringe Preisanstieg ist normal”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Der Preis von Holzpellets folge über das Jahr hinweg einer U-Form – niedrig im Sommer und etwas höher im Winter. Zum momentan hohen Ölpreis bestehe keinerlei Verbindung. “Wer als Verbraucher noch Pellets nachfüllen muss, sollte die weiterhin schneefreien Verhältnisse zur problemlosen Vorratsauffrischung nutzen und nicht warten, bis der Winter den Straßenverkehr und auch den Energietransport erschwert”, rät Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet derzeit 5,09 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt 37,7 Prozent, der zu Erdgas 14 Prozent.
Deutscher Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von 3 Tonnen
- in Süddeutschland: 266,55 Euro pro Tonne
- in Mitteldeutschland: 263,12 Euro pro Tonne
- in Nord- und Ostdeutschland: 266,17 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von 6 Tonnen
- in Süddeutschland: 256,87 Euro pro Tonne
- in Mitteldeutschland: 248,83 Euro pro Tonne
- in Nord- und Ostdeutschland: 250,53 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im November 2018 bei Abnahme von 26 Tonnen
- in Süddeutschland: 242,07 Euro pro Tonne
- in Mitteldeutschland: 231,51 Euro pro Tonne
- in Nord- und Ostdeutschland: 230,96 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt
Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.