Bei steigenden Temperaturen ist der Pelletspreis im Juni 2017 erneut gesunken. Nach Angaben des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes (DEPV) beträgt der deutschlandweite Durchschnittspreis 231,88 Euro pro Tonne. Das sind 0,8 Prozent weniger als im Vormonat, aber 3,1 Prozent mehr als im Juni 2016.
Der DEPV rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, ihr Brennstofflager im Sommer aufzufüllen, das sie Pellets in den warmen Monaten besonders günstig kaufen können. “Das liegt unter anderem daran, dass im Sommer mehr Holz eingeschlagen wird und damit mehr Sägereststoffe als Rohstoff für die Pelletproduktion anfallen. Außerdem ist die Nachfrage geringer als im Winter”, erklärt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Eine Kilowattstunde Wärme aus Holzpellets kostet 4,64 Eurocents. Der Preisvorteil zu Heizöl beträgt sieben Prozent, der zu Erdgas 22 Prozent.
Deutscher Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von 3 Tonnen
- in Süddeutschland: 240,95 Euro pro Tonne
- in Mitteldeutschland: 243,42 Euro pro Tonne
- in Nord- und Ostdeutschland: 242,42 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von 6 Tonnen
- in Süddeutschland: 231,82 Euro pro Tonne
- in Mitteldeutschland: 230,52 Euro pro Tonne
- in Nord- und Ostdeutschland: 229,60 Euro pro Tonne
Deutscher Pelletspreis im Juni 2017 bei Abnahme von 26 Tonnen
- in Süddeutschland: 219,72 Euro pro Tonne
- in Mitteldeutschland: 215,62 Euro pro Tonne
- in Nord- und Ostdeutschland: 214,24 Euro pro Tonne
Der DEPV-Index kurz erklärt
Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können. Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.