Deutsche wärmen sich mit veralteten Heizungen

22/11/2010 | : Joachim Berner

In deutschen Heizungskellern herrscht großer Modernisierungsbedarf. Laut Zahlen des Schornsteinfegerhandwerks ist jede fünfte Heizungsanlage in Deutschland älter als 20 Jahre und damit nicht mehr auf dem heutigen Stand der Technik. Die veralteten Heizungen verbrauchen wesentlich mehr Energie als nötig und treiben die Heizkostenabrechnung ihrer Besitzer deutlich in die Höhe. “Wer seine Heizkosten spürbar senken möchte, muss deshalb in eine neue Heizungsanlage investieren”, sagt Horst Eisenbeis, Geschäftsführer des Gebäude- und Energietechnikverbandes VdZ.

Doch eine aktuelle Forsa-Umfrage des VdZ unter 1.000 Hauseigentümern zeigt, dass in den vergangenen drei Jahren nicht einmal jeder Dritte seine Heizungsanlage hat modernisieren lassen. Nur elf Prozent der Nichtmodernisierer wollen in den kommenden zwei Jahren entsprechendes planen. ”Ein möglicher Grund für diese Zurückhaltung bei der Heizungsmodernisierung könnte sein, dass die staatlichen Fördermittel für 84 Prozent der Befragten nicht Anreiz genug sind”, erklärt Eisenbeis.

Aufklärung sei vor allem noch bei den zögerlichen Hausbesitzern nötig. Mehr als die Hälfte von ihnen sei nicht ausreichend über Fördermittel informiert. Laut der Umfrage würde sich über die Hälfte der Befragten bei einer Modernisierung für eine Öl- oder Gas-Brennwerttechnikgerät wahlweise kombiniert mit einer Solarwärmeanlage entscheiden. Etwa ein Fünftel würde eine Wärmepumpe, 14 Prozent einen Holzpelletskessel oder einen Kaminofen auswählen.

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