Deutsche Umwelthilfe kritisiert EnEV-Entwurf

Montag, 19. November 2012 | Autor: Joachim Berner

Als wirkungslos werde sich die Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Deutschland erweisen. Das meint die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Sie kritisiert, dass der Entwurf von Bundesbau- und Bundeswirtschaftsministerium die Erfordernisse der Energiewende ignoriere. Er verzichte auf jegliche Regelung, die Anreize zu einer höheren Sanierungsrate im Gebäudebestand setzen könnte. Auch ordnungsrechtliche Maßnahmen zur Modernisierung der Heizungsanlagen würden fehlen. “30 Jahre alte Autos dürfen nur noch ausnahmsweise auf die Straße. Dagegen dürfen bereits 34 Jahre alte Brenner in Millionen Heizungskellern ungehindert weiter Energie verschwenden”, sagt Cornelia Ziehm, Leiterin Klimaschutz und Energiewende der DUH.

Zuletzt hatte die EnEV aus dem Jahr 2004 Hausbesitzer dazu verpflichtet, ineffiziente Heizkessel der Baujahre 1978 und früher bis 2006 auszutauschen. “Seitdem weigert sich die Politik konsequent, veraltete Heizungsanlagen beschleunigt aus den Wohngebäuden zu verbannen”, klagt Ziehm.  Der Stand der Technik im Heizungsbereich werde von den Ministerien ignoriert – auch zu Lasten von Millionen Mietern, die keinen Einfluss auf die Auswahl des Heizkessels hätten, aber die steigenden Heizkosten zahlen müssten.  Die ausführliche Stellungnahme der DUH zum Referentenentwurf finden Sie im Internet unter http://www.duh.de/pressemitteilung.html?&tx_ttnews[tt_news]=2960

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