DEPV-Preisindex für Dezember 2013: hohe Verfügbarkeit von Pellets

Dienstag, 17. Dezember 2013 | Autor: pelletshome

Der Winter kann kommen, die Pelletlager sind gut gefüllt. Hierauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) anlässlich der Vorstellung des Pelletpreises für Dezember hin. Die Preissteigerung von Oktober bis Dezember betrug moderate 1,1 Prozent auf aktuell 285,61 EUR/Tonne (t).

Geregelte Pellet-Versorgung

Ein Kilogramm Holzpellets erhält man im Durchschnitt für 28,56 Cent, eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets für 5,83 Cent. Der Preisvorteil gegenüber Heizöl beträgt aktuell 23,3 Prozent. Die Lager sieht der DEPV nach bundesweiten Informationen von Produzenten und Pellethandel gegenwärtig sehr gut gefüllt, so dass auch bei einem langen Winter eine geregelte Versorgung gesichert ist.

Deutschland an der Spitze

Dafür sprechen auch die hohen Produktionsmengen. Aufgrund der aktuell produzierten Menge ist die vom DEPV geschätzte Gesamtproduktion von 2,3 Mio. Tonnen (t) für 2013 erreichbar, was eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeuten würde. Damit bleibt Deutschland mit an der Spitze der internationalen Pelletproduzenten.

Anstieg im Pelletverbrauch erwartet

Laut aktuellen Daten des europäischen Biomasseverbandes AEBIOM betrug die weltweite Pelletproduktion im Jahr 2012 rund 22 Millionen Tonnen. Beim Verbrauch im Wärmesektor lag Deutschland im Jahr 2012 mit 1,7 Mio. t hinter Italien und den USA weltweit an dritter Stelle. Insgesamt wurden im Jahr 2012 in der EU fast 8 Millionen Tonnen Pellets zur Wärmeerzeugung eingesetzt. Für das Jahr 2013 geht der DEPV beim Pelletverbrauch in Deutschland von einem Anstieg auf 2 Millionen Tonnen aus.

Pelletpreise bei Abnahme von sechs Tonnen:

  • Nord- und Ostdeutschland: 281,81 Euro pro Tonne
  • Mitte: 284,19 Euro pro Tonne
  • Süddeutschland: 286,83 Euro pro Tonne

Pelletpreise bei Abnahme von 26 Tonnen:

  • Nord- und Ostdeutschland: 263,91 Euro pro Tonne
  • Mitte: 269,38 Euro pro Tonne
  • Süddeutschland: 272,81 Euro pro Tonne

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5 Kommentare

  1. minor, uwe sagt:

    KLar, da wird man wieder einmal für dumm verkauft. Hier steht : “Die Preissteigerung von Oktober bis Dezember betrug moderate 1,1 Prozent auf aktuell 285,61 EUR/Tonne (t).”
    Mit anderen Worten ….innerhalb deises Zeitraumes ist der Preis schon wieder um 1,1 % gestiegen.Warum aum aller Welt wird hier nicht der Preisvergleich vor einem Jahr ( 2012 ) herangezogen ? Die Leute interessiert doch nicht ein 3- Monatsanstieg im teuren Winter, sondern mal ein ganzes Jahr oder gar 2 Jahre. Im Jahr 2012 im September lag der Preis bei 222€ pro Tonne !!!! So … und wieviel Prozentsteigerung sind das nun in einem Jahr oder genauer in 15 Monaten ? Es sind 28,96 % !!! in 15 Monaten !!!! Wo bleibt der Aufschrei der Pelletverbraucher ? Was hier betreiben wird ist Augenwischerei und Preitreiberei ! Es gibt keinen plausiblen Grund, warm ein Abfallprodukt in 15 Monaten um nahezu 30% im Preis steigen muss.Dieses Verhalten ist auch nicht besser wie das der Ölindustrie ! Nur da würden die Leute sofort auf die Barrikaden gehen bei fast 30 % in 15 Monaten ! Wir können wohl mit Sicherheit davon ausgehen, dass sich die Industrie / Pellethersteller eine goldene Nase verdienen auf unsere Kosten ! Mal sehen, ob dieser Beitrag hier erscheint oder ob er gelöscht wird…..ein Schelm wer böses denkt…

  2. watch77 sagt:

    In Deutschland könnt Ihr glücklich sein…
    In der Schweiz kosten Pellets 20% mehr als in Deutschland.
    Es wird zwar aus tüchtig aus Deutschland importiert, die Differenz erreicht den Kunden aber nicht der Preis wird wohl “bestimmt”

  3. wolli sagt:

    Wir haben uns im August 2013 eine Pelletanlage für 26.000 Euro gekauft. Bis heute ist der Pelletpreis um 37 Euro die Tonne gestiegen. Bei gleicher Abnahmemenge 10 t.
    Hätte ich das gewusst, wäre ich nie umgestiegen. Ich fühle mich komplett verschaukelt!

  4. Michael sagt:

    Hi, Leute,
    Der Beitrag trifft zu obwohl sich ja jeder sein Kilo/tonnen Preis pro kWh erreichtet sollte in den Berichten immer die Entwicklungen länger Zeiträume betrachte werden.

    Michael

  5. Theoderich Wächter sagt:

    Seit 10 Jahren handel ich mit Pellets. Einen derartigen Preisanstieg über den Sommer habe ich auch noch nicht erlebt.
    Aus meinen Erfahrungen der letzten Jahre heraus habe ich einige Bestellungen zum alten Preis bestätigt und mußt zuzahlen.

    Ich glaube aber, dass hier der “Freie Markt” wirkt, ausschließlich Angebot und Nachfrage.

    Dadurch dass der Pelletpreis steigt, werden Produkte attraktiv, die bisher zu teuer waren.
    Es gibt massenhaft Holzabfälle, aber diese befinden sich in den waldreichen Gegenden der GUS. Entweder werden die Späne hergefahren (für die dt. Produtkion) oder die ganzen Pellets (haben schlechten Ruf).

    Die Stimmung gegen Pellets wird auch von den großen Engergiekonzernen geschürt, denn Pellets lassen sich lagern, im Gegensatz zu Sonne und Wind und wenn die Stromproduktion über Pellets im Keller serientauglich ist, so wird es ein noch größeres Problem für die Energiegiganten.

    Und: Die Pelletsproduktion ist nicht zu kontrollieren, so wie die Erdgasproduktion o.ä.
    (nach derzeitiger Rechtslage – es gibt Ideen, dass die Biomasse zentral registriert wird und dann als Kontingent vergeben…)
    Eine kleine Pelletprodution kann für weit unter 100TEuro errichtet werden.

    Lasst uns die Monopole brechen!

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