Seit 2009 versorgt die Energiecontracting Heidelberg GmbH (ECH) die Unternehmensgruppe Betty Barclay am Standort Nußloch mit regenerativer Wärme aus Pellets. Hierzu wurde im Kesselhaus des Textilunternehmens ein neuer 900 Kilowatt Pelletkessel installiert, der bis zu 90 Prozent der benötigten Wärme bereitstellt. Betty Barclay hat nun einen Vertrag zur Erweiterung der bestehenden Wärmeversorgung durch die ECH unterschrieben.
Erweiterung der Wärmeversorgung mit Pellets-Kessel
„Seit November 2011 erweitern wir unseren Gebäudebestand am Standort Nußloch um eine neue Kantine,“ erläutert Gabriel Cicuendez, Leiter Facility Management bei Betty Barclay. „Das bisher als Kantine genutzte Gebäude wird zu Fashion-Stores umfunktioniert.“ Hierdurch ändere sich der aktuelle Wärmebedarf, der in der Grundlast über den installierten Pelletkessel gedeckt wird. Die ECH hatte Betty Barclay hierzu im Frühjahr dieses Jahres ein Konzept für die Erweiterung der bisherigen Wärmeversorgung vorgelegt.
400 Kilowatt-Pelletskessel zusätzlich
Das Konzept hat, auch aufgrund der bisherigen guten Zusammenarbeit von Betty Barclay und ECH, überzeugt und ein zweiter Pelletkessel von 400 Kilowatt soll voraussichtlich im März 2013 installiert werden. Der bestehende alte Ölkessel für Spitzenlast und Redundanz soll in diesem Zuge ebenfalls erneuert werden.
Pellets wirtschaftlichste regenerative Energiequelle
Die Wahl fiel in Jahr 2009 auf eine Versorgung mit Pellets, da diese sich im Vergleich zu anderen regenerativen Energien am wirtschaftlichsten darstellte. Mit dem in diesem Jahr installierten Pelletkessel hat die Unternehmensgruppe Betty Barclay ihren jährlichen CO2-Ausstoß bereits um etwa 700 Tonnen reduziert. Mit dem zusätzlichen 400 Kilowatt-Pelletkessel werden im Vergleich zu einer mit Heizöl betriebenen Wärmeerzeugung weitere 300 Tonnen des klimaschädlichen Gases eingespart.
Verantwortung gegenüber der Umwelt wahrnehmen
„Unsere neue Kantine entspricht den aktuell gültigen Energieeffizienz-Standards. Hierzu passt die Erweiterung der regenerativen Energieversorgung sehr gut. Wir setzen hiermit unsere Verantwortung gegenüber unserer Umwelt fort“, so Cicuendez.