Keine Grafik für BAFA-Zahlen im Dezember 2018

30/01/2019 | : Joachim Berner

Die BAFA-Zahlen im Dezember 2018 waren die niedrigsten im vergangenen Jahr. Die Gesamtzahl der Förderanträge für eine Ökoheizung nahm gegenüber November um 24 Prozent auf 4.799 ab.

BAFA-Zahlen im Dezember 2018 im Detail

Keine aktuelle Grafik mit den Antragszahlen für das Marktanreizprogramm hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für den vergangenen Monat veröffentlicht. “Die Antragszahlen Dezember 2018 wurden nicht im bekannten Schaubild auf Twitter veröffentlicht, da der Vergleich Dezember 2017 mit Dezember 2018 nicht positiv war”, teilt BAFA-Mitarbeiter Lutz Wagner mit. Er geht davon aus, dass ab Februar die Zahlen wieder veröffentlicht werden. Gingen im Dezember des Vorjahres 5.698 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung beim BAFA ein, so waren es im Dezember diesen Jahres nur 2.054. Bei den Anträgen für eine Solarthermieanlage gibt es ebenfalls einen großen Rückgang zu verzeichnen: 3.189 waren es im Dezember 2017, 889 im Dezember 2018. Weniger heftig hat es die Wärmepumpenbranche getroffen (Dezember 2017: 2.822 Förderanträge, Dezember 2018: 1.856 Förderanträge).

Aus MAP-Statistik lässt sich nicht auf Marktwachstum schließen

Da seit dem vergangenen Jahr ein MAP-Förderantrag jedoch schon vor der Auftragsvergabe gestellt werden muss – und nicht wie bislang nach Inbetriebnahme – lässt sich die monatliche BAFA-Statistik momentan nicht als Datengrundlage für tatsächlich eingebaute Feuerungen hernehmen. Darauf weist der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) hin. Die monatlich vom BAFA veröffentlichten Zahlen enthalten neben den Vorab-Anträgen nach dem neuen Online-Verfahren auch Anträge für im Jahr 2017 installierte Anlagen, da für sie noch bis September eine Übergangsfrist galt. Das zeigt sich nun: Die Gesamtzahl der Förderanträge ist im vergangenen Vierteljahr gesunken.

Bund hat Förderung bereits 2016 verbessert

Vor zwei Jahren hat der Bund die Förderzuschüsse im Marktanreizprogramm erhöht. So steigerte sich die Basisförderung von 36 auf 80 Euro pro Kilowatt Kesselleistung und die Mindestförderung um 600 Euro. Neu eingeführt hatte der Bund einen Zuschuss für Einzelmaßnahmen, mit denen sich die Heizung optimieren lässt. Dazu zählen unter anderem Brennstofflager, eine Schornsteinerneuerung oder der Einbau eines Pufferspeichers bei Kaminöfen mit Wassertasche. Im vergangenen Jahr hat der Bund außerdem die Förderung über einen Zusatzbonus des Anreizprogramms Energieeffizienz (APEE) um weitere 20 Prozent erhöht. Weitere 600 Euro können sich Antragsberechtigte für die energetische Optimierung der gesamten Heizungsanlage im Haus sichern.

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