Bafa-Monatsstatistik September 2023
Laut der Bafa-Monatsstatistik September 2023 ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze mit 9.874 um drei Prozent gesunken. Biomasseheizungen werden allerdings angesichts vergleichsweise schlechter Förderbedingungen kaum beantragt.
Bafa-Monatsstatistik September 2023
Im September 2023 gingen 301 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ein. Das sind sieben Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das Bafa 1.054 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es neun Prozent mehr. Außerdem sind 6.912 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – zwölf weniger als im August 2023. Zudem erhielt das Bafa 10 Förderanträge für Brennstoffzellen (Vormonat: 21) und 1.597 Förderanträge für Wärmenetze (Vormonat: 1.802).
Wie aktuell gefördert wird
Der Standardzuschuss für Holzfeuerungen in Bestandsgebäuden ist von 35 auf 10 Prozent gesunken. Bei einem Heizungstausch erhöht er sich um zehn Prozent. Den Bonus gibt es künftig nicht nur beim Ersatz einer Ölheizung, sondern auch bei einer über 20 Jahren alten, mit Gas betriebenen Heizungsanlage. Eine Förderung gibt es allerdings nur, wenn der Pelletskessel mit einer Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe kombiniert wird. Weiterhin ist der Bonus von fünf Prozent für eine Gebäudeenergieberatung mit einem individuellen Sanierungsfahrplan entfallen. Statt einem maximalen Fördersatz von 55 Prozent gibt es somit für Biomasse-Ökoheizungen nur noch höchstens 25 Prozent. Wärmepumpen dagegen können bis zu 40 Prozent gefördert werden (vorher: maximal 50 Prozent).