Bafa-Monatsstatistik Juni 2023
Laut der Bafa-Monatsstatistik Juni 2023 ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze mit 11.084 um zwölf Prozent gesunken. Biomasseheizungen werden allerdings angesichts vergleichsweise schlechter Förderbedingungen weiterhin kaum beantragt.
Bafa-Monatsstatistik Juni 2023
Im Juni 2023 gingen 388 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ein. Das sind 16 Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das Bafa 1.518 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es 16 Prozent mehr. Außerdem sind 7.541 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – zehn Prozent weniger als im Mai 2023. Zudem erhielt die Bafa 27 Förderanträge für Brennstoffzellen (Vormonat: 13) und 1.610 Förderanträge für Wärmenetze (Vormonat: 1.867).
Wie aktuell gefördert wird
Der Standardzuschuss für Holzfeuerungen in Bestandsgebäuden ist von 35 auf 10 Prozent gesunken. Bei einem Heizungstausch erhöht er sich um zehn Prozent. Den Bonus gibt es künftig nicht nur beim Ersatz einer Ölheizung, sondern auch bei einer über 20 Jahren alten, mit Gas betriebenen Heizungsanlage. Eine Förderung gibt es allerdings nur, wenn der Pelletskessel mit einer Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe kombiniert wird. Weiterhin ist der Bonus von fünf Prozent für eine Gebäudeenergieberatung mit einem individuellen Sanierungsfahrplan entfallen. Statt einem maximalen Fördersatz von 55 Prozent gibt es somit für Biomasse-Ökoheizungen künftig nur noch höchstens 25 Prozent. Wärmepumpen dagegen können bis zu 40 Prozent gefördert werden (vorher: maximal 50 Prozent).