Bafa-Monatsstatistik Juli 2023
Laut der Bafa-Monatsstatistik Juli 2023 ist die Zahl beantragter Wärmerzeuger inklusive Wärmenetze mit 10.502 um fünf Prozent gesunken. Biomasseheizungen werden allerdings angesichts vergleichsweise schlechter Förderbedingungen kaum beantragt.
Bafa-Monatsstatistik Juli 2023
Im Juli 2023 gingen 365 Anträge auf Förderung einer Biomasseheizung für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) ein. Das sind sechs Prozent weniger als im Vormonat. Für die Förderung einer Solarthermieanlage hat das Bafa 1.352 Anträge erhalten. Im Vormonat waren es elf Prozent mehr. Außerdem sind 7.054 Anträge für einen Zuschuss zur Installation einer Wärmepumpe eingegangen – sechs Prozent weniger als im Juni 2023. Zudem erhielt die Bafa 11 Förderanträge für Brennstoffzellen (Vormonat: 27) und 1.720 Förderanträge für Wärmenetze (Vormonat: 1.610).
Wie aktuell gefördert wird
Der Standardzuschuss für Holzfeuerungen in Bestandsgebäuden ist von 35 auf 10 Prozent gesunken. Bei einem Heizungstausch erhöht er sich um zehn Prozent. Den Bonus gibt es künftig nicht nur beim Ersatz einer Ölheizung, sondern auch bei einer über 20 Jahren alten, mit Gas betriebenen Heizungsanlage. Eine Förderung gibt es allerdings nur, wenn der Pelletskessel mit einer Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe kombiniert wird. Weiterhin ist der Bonus von fünf Prozent für eine Gebäudeenergieberatung mit einem individuellen Sanierungsfahrplan entfallen. Statt einem maximalen Fördersatz von 55 Prozent gibt es somit für Biomasse-Ökoheizungen künftig nur noch höchstens 25 Prozent. Wärmepumpen dagegen können bis zu 40 Prozent gefördert werden (vorher: maximal 50 Prozent).