Aschecontainer einer Strohheizungsanlage
Wesentliche Grundlagen für die Verwertung von Asche als Düngemittel hat das Verbundprojekt Biomasse-Asche-Monitoring geklärt.
Asche aus Biomassefeuerungen eignet sich als Dünger
Düngeversuche am Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum und am Institut für Pflanzenbau der Universität Rostock belegen eine gute, mit Mineraldüngern vergleichbare Wirkung von Asche aus Biomassefeuerungen als Dünger. Mehr als die Hälfte der aus verschiedenen Holz- und Strohfeuerungsanlagen entnommenen Proben von Brennraum-Asche ließen als Phosphor-, Kalium- und Kalkdüngemittel gemäß Düngemittelverordnung nutzen. Für die Deklaration und die Einordnung von Aschen in die verschiedenen Düngemitteltypen liegen laut der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) laborübergreifende Messergebnisse aus Ringversuchen mit 27 Laboren vor.
Asche sollte für Düngeeinsatz zu Granulat aufbereitet sein
Die Bestimmung der Eignung von Asche als Düngemittel könne über Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalten und sonstige Analyseinstitute erfolgen. Um Asche als Düngemittel nutzen zu können, empfehlen die Projektpartner, sie zu Granulat aufzubereiten. Das würde es vereinfachen, sie als Düngemittel ausbringen zu können. Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat das Verbundprojekt Biomasse-Asche-Monitoring gefördert. Die Forschungsberichte mit den ausführlichen Versuchs- und Monitoring-Ergebnissen finden Sie in der Projektdatenbank der FNR unter den Förderkennzeichen 22034211 und 22003216.