Der Schweizer Pelletsproduzent AEK Pellet will seine Holzspäne künftig mit Biowärme trocknen. Am 20. April 2015 hat er mit einem symbolischen Spatenstich den Bau einer neuen Trocknungsanlage in seinem Balsthaler Pelletswerk gestartet. Das Unternehmen investiert neun Millionen Franken.
Holz mit Holzwärme trocknen
Bislang trocknet AEK die angelieferten feuchten Späne mit einem Erdgasbrenner. In Zukunft sollen sie mit Wärme aus einheimischem Recyclingholz entfeuchtet werden. Das im geplanten Heizkessel verbrannte Holz gibt in einem angeschlossenen Kessel die Wärme an den Heißwasserkreislauf ab. Die neue Trocknungsanlage soll ab dem kommenden Frühjahr mit einer Leistung von 5,6 Megawatt arbeiten.
Pelletsproduzent gehört zu Stromversorger
AEK Pellet gilt mit einer Produktionskapazität von 60.000 Tonnen im Jahr als bedeutendster Pelletshersteller der Schweiz. Das Unternehmen gehört zur AEK Energie. Der regionale Versorger beliefert rund 40.000 Haushalte sowie Industrie- und Gewerbetriebe mit Strom.
Bildlegende (von links): AEK-Bereichsleiter Erneuerbare Energie Bruno Jordi, Gemeindepräsident Roland Stampfli, Regierungsrat Roland Fürst und AEK-Direktor Walter Wirth