In welchen Fällen es einen Pufferspeicher für die Pelletsheizung braucht

Montag, 02. Juni 2014 | Autor: Joachim Berner

Auf der einen Seite helfen Wärmespeicher, Brennerstarts von Heizkesseln und damit Schadstoffemissionen zu senken. Auf der anderen Seite verlieren sie mit der Zeit wertvolle Energie. Ob es einen Pufferspeicher für die Pelletsheizung braucht und wenn ja, worauf bei seinem Einsatz zu achten ist, das erklärt Pellets – Markt und Trends in seiner neuen Ausgabe. Einen Pufferspeicher braucht es nicht, wenn der Pelletskessel vernünftig ausgelegt ist. Er macht aber Sinn, um Staubemissionen zu senken. Untersuchungen des ZAE Bayern zeigen, dass ein Kessel ohne Pufferspeicher an einem bewölkten Tag während der Übergangszeit mehr als zwei Dutzend Mal anspringen, um den Wärmebedarf über den Tag zu decken, während er bei einer Heizanlage mit Pufferspeicher lediglich viermal für etwa zwei Stunden in Betrieb geht.

Bei Pufferspeichern zählt eine gute Dämmung doppelt

Wer sich für einen Pufferspeicher entscheidet, sollte auf jeden Fall auf eine hohe Dämmqualität achten. Gute Speicher sind auf ihrer gesamten Oberfläche eng anliegend und lückenlos mit einer mindestens acht Zentimeter cm dicken Hart- oder zehn Zentimeter starken Weichschaumisolierung versehen. Ein paar Zentimeter mehr Dämmung lohnen sich, schließlich geht dann weniger Wärme verloren. Wie hoch die Wärmeverluste sein können, haben Wissenschaftler des Instituts für Thermodynamik und Wärmetechnik an der Universität Stuttgart an solaren Kombianlagen untersucht. Unter ungünstigen Bedingungen kann eine sehr schlechte Dämmung des Wärmetanks dazu führen, dass seine Verluste die solaren Energiegewinne übersteigen. In einem solchen Fall hätte die solare Kombianlage nicht zur Energieeinsparung beigetragen, sondern das Gegenteil bewirkt. Nicht nur der Speicher sollte gut gedämmt sein, auch die Anschlussflansche und Zuleitungen dürfen nicht vergessen werden.

Pellets – Markt und Trends informiert über aktuelle Entwicklungen beim Heizen mit Holz

Als einzige deutschsprachige Fachzeitschrift beschäftigt sich Pellets – Markt und Trends ausschließlich mit dem modernen Brennstoff. In Interviews, Reportagen und Fachartikeln informiert sie über alles Wissenswerte einer wachsenden Branche des Wärmemarkts. Regelmäßige Marktübersichten bieten einen Überblick über das Produktangebot der Industrie. Als zusätzlichen Service veröffentlicht Pellets – Markt und Trends aktuelle Preisstatistiken sowie einen jährlichen Branchenreport, der die Stimmung im Markt widerspiegelt. Eine Serie mit Praxistipps liefert insbesondere Heizungsprofis wertvolle Hinweise für die tägliche Arbeit. Die einmal im Jahr erscheinende Sonderausgabe richtet sich mit Basisinformationen an Endverbraucher, um ihnen die Entscheidung für eine Pelletsheizung zu erleichtern.

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