VfW sieht Contractingbranche im Aufwärtstrend

Donnerstag, 07. September 2017 | Autor: Joachim Berner

Ein Plus bei Wärmelieferverträgen meldet der Verband für Wärmelieferung (VfW) für das Jahr 2016. Das hat eine Branchenumfrage unter den Mitgliedsunternehmen, die Contracting-Dienstleistungen anbieten und 60 Prozent der Marktteilnehmer repräsentieren, ergeben. Demnach sind sowohl der Umsatz als auch die Zahl der abgeschlossenen Verträge gestiegen.

VfW: Jahresumsatz der Contractingbranche stieg um zehn Prozent

“Es ist erfreulich zu sehen, dass die Contracting-Branche in 2016 den stärksten Zuwachs seit 2012 aufweisen kann”, sagt VfW-Präsident Norbert Krug. Der Zuwachs sei vor allem dem starken Wachstum des Contractings im Neubau zu verdanken. Erfreut berichtet er, dass auch das Einspar-Contracting an Bedeutung zugenommen hat. Für den Bestand muss er jedoch einen Rückgang vermelden. “Und das, obwohl gerade hier sehr viel Potenzial zur Einsparung von Kohlendioxid besteht.” Verantwortlich für diesen seit mehreren Jahren bestehenden Trend seien die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Contracting in Bestandsgebäuden. Bei den Vertragszahlen verzeichnet der VfW eine Steigerung um sechs Prozent auf 55.300 abgeschlossene Verträge. Der Jahresumsatz stieg von 2,52 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf 2,77 Milliarden Euro im Jahr 2016. Das entspricht einem Zuwachs von zehn Prozent, der deutlich höher ausfällt als im Jahr zuvor.

Fast fünf Millionen Tonnen Kohlendioxid gespart

Die Abfrage nach der Häufigkeit der realisierten Contracting-Varianten hat ergeben, dass es sich bei 80 Prozent der Projekte um Energieliefer-Contracting, bei acht Prozent um Einspar-Contracting, bei fünf Prozent um technisches Anlagenmanagement und bei weniger als einem Prozent um Finanzierungs-Contracting handelt. Die Kohlendioxid-Entlastung durch die Wärmelieferungen prognostiziert der VfW auf über 4,5 Millionen Tonnen. Das entspricht dem Kohlendioxid-Ausstoß von 2,7 Millionen modernen Mittelklassewagen. Der VfW erhebt die Marktdaten unter seinen Verbandsmitgliedern per Fragebogen. Als weitere Quellen nutzt er Presseveröffentlichungen, öffentlich zugängliche Geschäftsberichte und Bilanzen, Presseveröffentlichungen sowie Direktbefragungen.

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