Tipps für den Winter: Heizenergie sparen

Donnerstag, 07. Oktober 2021 | Autor: Joachim Berner

Heizenergie sparen und wohl fühlen Heizenergie sparen und wohl fühlen Wer in der kalten Jahreszeit wohldosiert heizt und richtig lüftet, spart Heizenergie, schont das Klima und entlastet den Geldbeutel. Rund 150 bis 250 Euro Ersparnis sind jährlich drin. Darauf weist das Informationsprogramm Zukunft Altbau hin.

Heizenergie lässt sich einfach sparen

Bis zu zwei Drittel der Nebenkosten entfallen auf die Heizenergie. Dennoch gehen viele sorglos beim Beheizen der Wohnung vor. Sie drehen Thermostate unnötig hoch und lassen einzelne Fenster stundenlang gekippt. Kurzum: Sie heizen Wärme direkt zum Fenster hinaus. Hohe Heizkosten und CO2-Emissionen sowie ausgekühlte Wände mit Schimmel sind die Folge. Wichtig ist es deshalb laut Zukunft Altbau, zuerst die passende Raumtemperatur einzustellen. Beim Lüften ist regelmäßiges Querlüften angesagt. Wer das wenige Minuten aber regelmäßig macht, tauscht die feuchte, verbrauchte Raumluft aus, verhindert das Auskühlen der Räume und verringert das Schimmelrisiko. “Das trägt enorm zur Wohngesundheit bei”, erklärt Zukunft Altbau-Geschäftsführer Frank Hettler.

Heizen: Zu warm und zu kalt vermeiden

Mit wenigen Maßnahmen lassen sich dem Energieexperten zufolge solche negativen Folgen verhindern: “Je nach Zimmer reichen die Stufen zwei und drei des Thermostats aus.” Weitere Kosten für Heizenergie können Hauseigentümer:innen sparen, wenn sie die Zimmertemperatur an die Tageszeit sowie an ihren Tagesablauf anpassen. “Es empfiehlt sich, etwa eine Stunde bevor man außer Haus oder abends ins Bett geht, die Heizung auf 15 bis 16 Grad zurückzudrehen”, erläutert Hettler. Also das Thermostat auf Stufe eins oder zwei stellt. Noch besser: Die meisten Heizungsanlagen lassen sich so einstellen, dass die Regelung für die Nachtstunden niedrigere Temperaturen einstellt. Morgens sollte die Nachtabsenkung eine Stunde vor dem Aufstehen enden.

Wie man richtig heizt und lüftet

  • In Wohnräumen und Bad das Thermostat auf Stufe drei stellen. Eine Stunde vor Zubettgehen die Temperatur auf Stufe eins bis zwei runter regeln. Besser: An der Heizungsregelung eine Nachtabsenkung der Heizungsvorlauftemperatur um 15 bis 20 Grad Celsius einstellen.
  • In Nutzräumen wie Flur und Küche reicht eine niedrige Temperatur. Das gilt auch für das Schlafzimmer. Das Thermostat sollte hier auf Stufe zwei stehen.
  • Thermostatstufe fünf vermeiden. Sie heizt Räume auf bis zu 28 Grad Celsius auf. Auch Stufe vier ist zu hoch.
  • Heizungsregelung prüfen, um die Temperatur so niedrig wie möglich zu halten und in der Nacht abzusenken.
  • Beim Lüften gilt: Mehrmals am Tag einige Minuten quer lüften. Kippen während der Heizperiode vermeiden.
  • Lüftungsanlagen installieren. Sie lüften automatisch und helfen, Energiekosten zu senken. Auch eine Wärmerückgewinnung ist sinnvoll.

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