Danpower-Werk Heidegrund
Der Brennstoffhändler Raiffeisen Bio-Brennstoffe (RBB) kooperiert ab 1. September 2019 mit dem Pelletsproduzenten Danpower. Beide Partner haben vereinbart, dass RBB künftig exklusiv die Pelletsproduktion des Danpower-Werks in Heidegrund in Sachsen-Anhalt vermarktet.
Danpower will von RBB-Netzwerk profitieren
Danpower produziert in Heidegrund rund 60.000 Tonnen ENplus-zertifizierte Holzpellets als lose Ware. Die Späne stammen überwiegend aus regionalen Sägewerken. Zum Standort gehört ein Biomasseheizkraftwerk, dessen Abwärme zur Trocknung der Späne genutzt wird. “Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Raiffeisen Bio-Brennstoffe”, sagt Geschäftsführer Burkhard Vogel. RBB verfüge über ein starkes Netzwerk an Verbundpartnern und verfolge genauso wie Danpower eine langfristige Unternehmensphilosophie. Danpower Pelletproduktion gehört zur Danpower-Gruppe. Die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Potsdam beschäftigt mehr als 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie gilt als einer der führenden Energiecontractoren in Deutschland. 670 Anlagen gehären derzeit zu ihrem Bestand. 80 Prozent der Wärme und 99 Prozent des Stroms erzeugen sie aus erneuerbaren Energien.
RBB sucht Kooperationen mit Pelletshändlern
Als bundesweiter Großhändler mit dezentraler Lagerstruktur sei es für RBB wichtig, auf dem wachsenden Pelletsmarkt in Deutschland die Versorgungssicherheit für Endverbraucher durch inländische Produktion abzusichern, begründet Geschäftsführer Oliver Korting die Zusammenarbeit. RBB lässt Premium-Pellets des Standards ENplus-A1 in verschiedenen nord- und westdeutschen Werken produzieren. Die Fertigung Heidegrund eröffnet dem Unternehmen weitere Optionen. “Sie liegt strategisch günstig und erlaubt es uns, von dort die Märkte in den östlichen Bundesländern sowie in Bayern und Baden-Württemberg zu bedienen”, erläutert Korting. Erst vor Kurzem ist RBB eine regionale Vertriebspartnerschaft mit dem Brennstofflieferant Ortlepp Heizöl-Diesel-Kohlen in Thüringen eingegangen. Weitere Kooperationen mit Pelletshändlern sollen folgen.