Halbjahresbilanz 2018: Deutsche Pelletsproduktion
Die Halbjahresbilanz 2018 fällt für die deutschen Pelletshersteller positiv aus: Sie haben zehn Prozent mehr des umweltfreundlichen Brennstoffs produziert. Das meldet der Deutsche Energieholz- und Pellets-Verband (DEPV).
Halbjahresbilanz 2018: Zehn Prozent mehr
“Aufgrund seiner reichhaltigen Ausstattung mit Roh- und Resthölzern ist Deutschland europaweit bei der Herstellung von Holzpellets führend”, schreibt der DEPV in seiner Presseinformation. Das belege die Halbjahresbilanz 2018. Demnach haben die Pelletshersteller bundesweit mit 1,18 Millionen Tonnen so viele Holzpellets wie noch nie in den ersten sechs Monaten hergestellt. Das entspricht einem Plus von 107.000 Tonnen beziehungsweise zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.
“Die deutsche Pelletbranche nimmt die Energiewende am Wärmemarkt weiterhin sehr ernst. Auch wenn die Marktentwicklung bei den Heizungen stockt, sorgen die Pelletwerke kontinuierlich für eine über die Versorgungssicherheit hinausgehende Produktionsmenge”, sagt DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die Rohstofflage sei gut und die Qualität durchgängig hochwertig. “Wir könnten deutlich mehr Pelletfeuerungen auf nachhaltiger Basis versorgen.”
Im Vergleich zum Vorjahr wurden mit 12,8 Prozent bislang mehr Pellets exportiert. Der Anteil an Sackware liegt mit 21 Prozent auf Vorjahresniveau. Für das zweite Halbjahr rechnet der Branchenverband weiterhin mit einer Produktion in dieser Größenordnung, sodass die im Februar vom DEPV prognostizierte Jahresproduktionsmenge von 2,3 Millionen Tonnen Pellets erreicht wird.
Halbjahresbilanz 2018 in Zahlen
- Produktionsmenge
1.179.000 t - Qualitätsklasse
ENplus A1: 97,9 %
Industriepellets: 2,1 % - Handelsform
Lose Ware: 79 %
Sackware: 21 % - Rohstoffeinsatz Holzart
Nadelholz: 96,8 %
Laubholz: 3,2 % - Rohstoffeinsatz Holzsortiment
Sägerestholz: 94,7 %
Rundholz: 5,3 % - Absatzmarkt
Inland: 87,2 %
Ausland: 12,8 %
Quelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH