Pelletspreis im Juni lädt zum Heizungstausch ein

Freitag, 17. Juni 2016 | Autor: Joachim Berner

Auf weiterhin sommerlich freundlichem Niveau bewegt sich der Pelletspreis im Juni. In Deutschland kosten Holzpellets durchschnittlich 225,01 Euro pro Tonne und damit 5,4 Prozent weniger als im Vormonat, meldet der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV). Der Preisvorteil zu Erdgas beträgt, 28 Prozent, der zu Heizöl fast neun Prozent.

Sommerloch bringt niedrige Preise

“Im Sommer sind die Preise für Holzpellets gewöhnlich sehr günstig. Es ist daher ratsam, jetzt das Pelletlager für den Winter zu füllen”, erläutert DEPV-Geschäftsführer Martin Bentele. Die Sommermonate würden sich nicht nur wegen der niedrigen Brennstoffpreise für einen Heizungstausch anbieten. Wer statt einer alten fossilen Heizung eine klimafreundliche Pelletsheizung einbaue, erhalte mindestens 4.200 Euro staatliche Förderung über das Marktanreizprogramm. Verbraucherinnen und Verbraucher, die eine aussagekräftige Energiepreisstatistik suchen, sollten sich am Preisverlauf der letzten zehn Jahre orientieren. Der Pelletspreis war im Zeitraum von Juli 2006 bis Juni 2016 durchschnittlich um mehr als 31 Prozent niedriger als der Ölpreis, auch wenn Öl während des Zeitraums mehrfach günstiger war als Pellets.

Pelletspreis im Juni 2016 bei Abnahme von 6 Tonnen

  •     in Süddeutschland: 223,48 Euro pro Tonne
  •     in Mitteldeutschland: 222,80 Euro pro Tonne
  •     in Nord- und Ostdeutschland: 232,53 Euro pro Tonne

Pelletspreis im Juni 2016 bei Abnahme von 26 Tonnen

  •     in Süddeutschland: 210,93 Euro pro Tonne
  •     in Mitteldeutschland: 208,01 Euro pro Tonne
  •     in Nord- und Ostdeutschland: 211,11 Euro pro Tonne

Der DEPV-Index kurz erklärt

Der DEPV veröffentlicht seinen monatlichen Preisindex seit 2011. Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut den Pelletspreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. Neben dem Preis sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim Pelletskauf laut DEPV vor allem auf die Qualität der Pellets achten, um einen störungsfreien Betrieb ihrer Heizanlage sichern zu können.  Das ENplus-Siegel garantiert höchste Produktqualität und Transparenz durch Rückverfolgbarkeit. Zertifizierte Händler finden Sie auf den ENplus-Seiten.

 

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2 Kommentare

  1. Reinhold Gesser sagt:

    Wenn ich die Preiskurve richtig lese, waren die Pellets im Dezember – also mitten im Winter – am günstigsten,
    Das widerspräche dem Text, in dem die Sommermonate als günstigste Zeit dargestellt werden.
    Was stimmt jetzt?
    Danke und Gruß
    Reinhold Gesser

    • Joachim Berner sagt:

      Hallo Herr Gesser, ich glaube es liegt ein Missverständnis vor. Bei der Kostenkurve für Pellets handelt es sich um die orange Linie. Sie verläuft im Juni 2016 unter dem Niveau vom Dezember 2015. Leider steht die aktuelle Angabe für die Pellets-Brennstoffkosten direkt unterhalb der grauen Linie. Deshalb kann man die Brennstoffkostenlinien für Pellets und Heizöl leicht verwechseln. Mit freundlichen Grüßen. Joachim Berner

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