In der Klimaschutzsiedlung Köln-Westerhoven heizen die Bewohnerinnen und Bewohner umweltfreundlich. Die zwischen 2012 und 2016 gebauten Wohnhäuser werden von der Sonne und mit Pellets gewärmt.
Energieagentur NRW zeichnet Klimaschutzsiedlung aus
Sieben Kilometer südöstlich der Kölner Innenstadt heizen die Mieterinnen und Mieter der 84 Wohnungen in der Klimaschutzsiedlung Westerhoven mit Holz und Sonne. Solarkollektoren mit 230 Quadratmetern Fläche und vier 60-Kilowatt-Pelletskessel von HDG Bavaria liefern ihnen umweltfreundlich Wärme. Die Bewohnerinnen und Bewohner können sich über dauerhaft niedrige Heizkosten in der Klimaschutzsiedlung freuen. Bereits im Februar hat die Energieagentur NRW das vorbildliche Wohnobjekt zum Projekt des Monats gekürt. Als Bestandteil der nordrhein-westfälischen Energie- und Klimaschutzstrategie will das Projekt “100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen” die wärmebedingten Kohlendioxid-Emissionen in Wohnsiedlungen senken. Planer und Investoren haben die Freiheit, aus einer großen Bandbreite innovativer Gebäudestandards und Versorgungsvarianten auszuwählen.
Pelletskessel und Sonnenkollektoren arbeiten zusammen
Von Beginn an stand für die GEWOG – Porzer Wohnungsbaugenossenschaft außer Frage, in Westerhoven auf erneuerbare Energien setzen zu wollen. Aufgrund der ideal gedämmten Gebäudehülle und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung reicht die Kombination aus Pelletsheiztechnik und Solarthermie, um die Wohnungen der Klimaschutzsiedlung zuverlässig mit Wärme zu versorgen. Eine speziell programmierte Software lässt die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Systemkomponenten sauber ineinandergreifen. “Eine hinterlegte Mindestlaufzeit garantiert beispielsweise, dass die Kessel in einem optimalen Zustand betrieben werden”, informiert HDG Bavaria in einem Presseschreiben. Dies garantiere gute Emissionswerte und schone die Kessel.