Pelletshersteller fordert bessere Förderung von Biomassestrom

Montag, 06. Juni 2011 | Autor: Joachim Berner

Der Holzpelletsproduzent German Pellets kritisiert die derzeit diskutierte Novellierung des deutschen Erneuerbaren-Energien-Gesetzes. Die Bundesregierung plant die Förderung für Strom aus Biomasse um zehn bis 15 Prozent zu kürzen. “Dies wäre vor dem Hintergrund der Klimaschutzziele und der künftigen sicheren Stromversorgung aus erneuerbaren Energien ein gravierender Rückschritt”, sagt German Pellets-Unternehmenssprecher Michael Walewski. Holzpellets als effizientester Holzbrennstoff müssten stattdessen als eigener Einsatzstoff in der EEG-Novelle berücksichtigt werden.

Außerdem fordert Walewski, dass auch große Biomasse-Kraftwerke gefördert werden. Bislang beschränkt sich die Förderung von Biostrom auf Kraftwerke mit Leistungen bis 20 Megawatt. “Unsere europäischen Nachbarn machen es uns vor, wie aus Biomasse erfolgreich Strom produziert wird. Hieran müssen wir uns orientieren”, meint Walewski. Holzvorräte und Produktionskapazitäten für Holzpellets seien ausreichend vorhanden. Die Bundesregierung solle deshalb grünes Licht für grünen Strom aus Biomasse geben.

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