Über den Energiegenie-Preis 2016 für seine Pellets-Wärmepumpe kann sich Guntamatic freuen. Die Hybridlösung des oberösterreichischen Unternehmens verbindet einen Pelletskessel mit einer Luftwärmepumpe. Das Besondere: Der Regler wählt den jeweils ökologisch und ökonomisch vorteilhaften Heizmodus aus, indem es unter anderem auf hinterlegte Brennstoff- und Strompreise zurückgreift.
Hybridgerät ist kompakt gebaut
Der Innovationspreis des Landes Oberösterreichs und des österreichischen Bundesumweltministeriums wurde im Rahmen der Energiesparmesse 2016 in Wels verliehen. Mit der Pellets-Wärmepumpe Hybrid hat Guntamatic erstmals eine Kombination aus einem effizienten Pelletskessel und einer wirtschaftlichen Wärmepumpe entwickelt. Sie eignet sich nach Unternehmensangaben für Neubauten, Sanierungen oder bei einem Kesseltausch. Bis auf die Außeneinheit der elektrischen Heizmaschine befinden sich sämtliche Komponenten der beiden Heizsysteme im kompakten Gehäuse der Einheit. Zwei Quadratmeter Grundfläche reichen, um die Pellets-Wärmepumpe im Keller aufzustellen (141 Zentimeter Breite, 57,3 Zentimeter Tiefe). Wie umweltfreundlich sie arbeitet, hängt davon ab, woher der Strom für die Wärmepumpe stammt.
Pellets-Wärmepumpe wählt Betriebsweise aus
Als Grund für die Entwicklung gibt Guntamatic an, mit der Pellets-Wärmepumpe die Stärken beider Heiztechnologien nutzen zu können. Während sich die Wärmepumpe für gemäßigte Außentemperaturen und bei einem geringen Wärmebedarf eigne, arbeite der Pelletskessel bei kalten Außentemperaturen und einem großen Wärmebedarf mit seiner höchsten Effizienz. Ein Managementsystem sucht automatisch nach der wirtschaftlichsten oder effizientesten Betriebsweise. Dabei greift es auf hinterlegte Pellets- und Strompreise sowie individuelle Präferenzen zurück und berücksichtigt Außen- und Vorlauftemperatur. Bei Bedarf können die Anlagenbesitzerinnen und -besitzer manuell zwischen dem Pelletskessel und der Wärmepumpe wählen.