Zu Jahresbeginn kostet ein Kilogramm Holzpellets in Deutschland durchschnittlich 26,19 Eurocent. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet, erhalten Kunden eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets für 5,34 Cent. Der Preisindex des DEPV steht im Januar 2013 bei 261,86 Euro pro Tonne. Im Vergleich zum Dezember sind das knapp 2,2 Prozent mehr. Der Preisvorteil von Pellets gegenüber Heizöl beträgt 35 Prozent.
Pelletversorgung trotz Winterkälte gewährleistet
Das weiterhin kalte Wetter führt zu einer höheren Nachfrage nach Holzpellets. „Das winterbedingt eingeschränkte Holzangebot wirkt sich auf die Pelletproduktion aus, woraus der leichte Preisanstieg resultiert“, erläutert Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes. Durch ein flächendeckendes Netz an Pellethändlern ist auch bei eisigen Temperaturen die Versorgung mit Holzpellets gewährleistet.
Mit Qualitätspellets auf der sicheren Seite
Immer mehr Energiehändler nehmen Pellets ins Sortiment auf. Damit es insbesondere im Winter zu keinen Störungen des Heizungsbetriebs kommt, empfiehlt der Pelletverband den Kauf von Pellets mit dem ENplus-Siegel. Neben hohen Anforderungen an die kleinen Presslinge selbst wird auch der Handel regelmäßig im sachgemäßen Lagern und Anliefern geschult und geprüft. Händler, die ENplus-Pellets verkaufen dürfen, sind unter www.enplus-pellets.de gelistet.
DEPV-Index im Januar 2013
Der DEPV-Index ist der Durchschnittspreis für Holzpellets in Deutschland. Er liegt im Januar bei 261,86 Euro pro Tonne. In den einzelnen Regionen ergeben sich unterschiedliche Preise:
Bei Abnahme von sechs Tonnen
- Nord- und Ostdeutschland: 253,22 Euro pro Tonne
- Süddeutschland: 262,21 Euro pro Tonne
- Mitte: 266,02 Euro pro Tonne
Bei Abnahme von 26 Tonnen
- Nord- und Ostdeutschland: 239,41 Euro pro Tonne
- Süddeutschland: 245,87 Euro pro Tonne
- Mitte: 248,13 Euro pro Tonne