Um die Versorgung mit Holzpellets langfristig sicherzustellen, errichtet die Branche elf neue Pelletierwerke. Außerdem fordert sie eine Bevorratungs-Verpflichtung.
Neue Pelletierwerke sollen Versorgungssicherheit erhöhen
“Die internationalen Energiemärkte sind, nicht zuletzt durch den Einmarsch Russlands in die Ukraine, im Umbruch und das beeinflusst auch den heimischen Pelletsmarkt”, erklärt Pro Pellets Austria-Geschäftsführer Christian Rakos die momentane Preissituation. Die Branche investiere hunderte Millionen Euro, damit die Versorgung langfristig gesichert sei. In den nächsten zwei Jahren werden elf neue Pelletierwerke eröffnet, neun davon noch in diesem Jahr. Fünf neue oder erweiterte Werke entstehen in Niederösterreich, zwei jeweils in Oberösterreich und der Steiermark und jeweils ein neues Werk in Kärnten und Tirol. “Es werden in Österreich also auch bei erhöhter Nachfrage und stark steigenden Verkäufen von Pelletsheizungen genügend Pellets vorhanden sein”, versichert Rakos.