Das Naturholzzentrum Kehl hat seinen Betrieb wieder aufgenommen. Drei Monate lang hat der Produzent EC Bioenergie GmbH (ECB) keine Holzpellets herstellen können. Im Mai 2010 hatte ein Brand den Bandtrockner zerstört. Als Brandursache vermutet ECB ein während des Produktionsprozesses heiß gewordenes Metallteil, das am Ende des Bandtrockners die getrockneten Holzspäne entzündet hat. Dank der Brandschutzeinrichtungen, dem Eingreifen des Bedienungspersonals und der schnellen Unterstützung durch die örtliche Feuerwehr ließ sich der Brand laut ECB auf den Trockner begrenzen. Dennoch hat er einen Schaden von über einer Million Euro ausgelöst. ECB musste den abgebrannten Trockner ersetzen.

Das Naturholzzentrum Kehl hat nach einem Brand im Mai seinen Betrieb wieder aufgenommen. Foto: ECB
Das im Rheinhafen gelegene Naturholzzentrum Kehl ist ein Produktionsstandort für Holzpellets und Biobrennstoffe. Es ist auf eine Produktionskapazität von 50.000 Tonnen Pellets pro Jahr ausgelegt und gehört als Tochterunternehmen wie die Produktionsfirmen in Hardegsen und Mittenaar zur ECB Unternehmensgruppe. Durch das Netzwerk konnte sie nach eigener Aussage alle Pelletslieferungen an seine Kunden erfüllen. Während des Produktionsstillstandes hat das Unternehmen seine Nassspanaufbereitungskapazität erweitert.