Jochen Vorderegger (Fotos: Biotech)
Die Biotech Energietechnik GmbH aus Bergheim bei Salzburg hat mit dem Top Light Zero einen, trotz Leistungsgrößen von 11, 17 und 19 Kilowatt, kompakten Pelletskessel vorgestellt. Pelletshome.com sprach mit Prokurist Jochen Vorderegger über seine Besonderheiten.
Was war der Anlass für die Entwicklung des Gerätes?
Biotech strebt bei seinen Produkten immer die Technologieführerschaft an, welche sich auch in der Entwicklung aller anderen Anlagen zeigt. Alle zwei Jahre wurden und werden bei Biotech neue Entwicklungen in den Markt eingeführt. Eines der Hauptkriterien im Entwicklungskonzept bei der Modellreihe Top Light Zero war es, die in den nächsten Jahren geltenden Emissionswerte zu unterbieten, ohne auf die Vorzüge der bisherigen Modelle – den geringen Platzverbrauch und die Flexibilität bei der Lieferung und beim Aufbau – verzichten zu müssen.
Sie setzen beim Bau des Kessels Materialien ein, die sich recyceln lassen. Um welche Materialien handelt es sich und welche Vorteile bieten sie?
Bei der Entwicklung der Geräte haben wir in Zusammenarbeit mit unserem Produzenten, der Spanner RE² GmbH, auf die Recyclebarkeit der verwendeten Materialien geachtet. Spanner als Zulieferer der Automobilindustrie hat seine langjährige Erfahrung mit recycelbaren Materialien in die Produktreihe Top Light Zero einfließen lassen. Im längerfristigen Entwicklungsplan haben wir die Bauteile so konstruiert und die Materialien so gewählt, dass sie nach der theoretischen Laufzeit einer Heizanlage von 15 bis 20 Jahren wiederverwendet werden können.
Top Light Zero
Der Kessel sticht mit seinem ungewöhnlichen Design hervor. Wie ist es entstanden?
Das Design haben wir gemeinsam mit einem Industrie-Designerbüro aus unserer Umgebung umgesetzt. Es bietet eine Produktionsoptimierung, einen einfachen Aufbau aufgrund des volltragenden Rahmens und eine Änderung des bisher sehr statischen in ein dynamisches, modernes Design.
Was stellt für Sie die größte Besonderheit des Top Light Zero dar?
Beim Top Light haben wir zum ersten Mal eine optimale Verbrennungstechnologie aus dem bestehenden DCC Dual Combustion Control in Verbindung mit einem staubarmen Dreizugkesselsystem umgesetzt, ohne an Flexibilität bei den Aufstellmöglichkeiten und den Abmaßen einzubüßen.
Wie hat sich der Markt für Pelletsheizungen für Ihr Unternehmen in diesem Jahr entwickelt?
Nach einem verhaltenen Jahr 2011 sehen wir in diesem Jahr auf der kompletten Leistungsbreite einen starken Anstieg im Pelletsheizungssektor, was für uns eine zusätzliche Motivation für die Markteinführung der Top Light Zero 2012 bedeutet.
In welchen Ländern sehen Sie besonders vielversprechende Märkte?
Neben Deutschland und Österreich haben sich für uns in Frankreich, in der Schweiz sowie in Skandinavien, Spanien, Osteuropa und Großbritannien starke neue Märkte aufgetan.
Welche technischen Trends erwarten Sie in der nahen Zukunft im Pelletsmarkt?
Der Trend geht aus unserer Sicht derzeit stark in Richtung mobiler Bedienung der Anlagen. Auch Biotech setzt bei der Modellreihe Top Light Zero auf diese Features, wobei ein Anlagenmanagement via Applikationen möglich ist.
Weitere Informationen: www.pelletsworld.com