„ENplus sichert einen einwandfreien Heizbetrieb“

Dienstag, 05. November 2013 | Autor: Joachim Berner

Das Zertifikat ENplus garantiert seit drei Jahren die Qualität des umweltfreundlichen Brennstoffs Holzpellets. Im Gespräch mit Pelletshome.com erklärt Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstitut (DEPI), was Verbraucher davon haben.

Herr Bentele, was haben Verbrauchert von dem Qualitätssiegel ENplus?
Das ENplus-Siegel bietet dem Verbraucher ein umfassendes Zertifizierungssystem für Pellets, das deutlich weiter geht als die bisher am Markt üblichen Qualitätsstandards. Wichtig ist die Zertifizierung, weil nur hochwertige Holzpellets einen effizienten und reibungslosen Heizbetrieb ermöglichen. So wird nur bei der ENplus-Zertifizierung durch die verpflichtende Angabe der Ascheerweichungstemperatur einer Verschlackung im Kessel vorgebeugt und damit ein technisch einwandfreier Heizbetrieb gesichert. Mit strengen Grenzwerten wie diesem liegt die Brennstoffqualität von ENplus über den Anforderungen der europäischen Norm.

Worin unterscheidet sich ENplus von anderen Qualitätssiegeln?
Der größte Mehrwert für den Verbraucher besteht darin, dass mit dem ENplus-Zeichen erstmals die gesamte Prozesskette von der Herstellung bis zur Auslieferung in ein Zertifizierungssystem eingebunden wird. Auch der Händler wird davon erfasst. Dadurch werden nur bei diesem Zeichen strenge Anforderungen an Logistik, Lagerung und Lieferung von Holzpellets gestellt.

Welche Qualitätskriterien bietet ENplus?
Das ENplus-System ist sehr übersichtlich und bietet dem Verbraucher eine leichte Orientierung: Premiumpellets der Klasse A1 verfügen über einen besonders niedrigen Aschegehalt und sind somit für den Betrieb kleiner bis mittlerer Feuerungsanlagen geeignet – die ideale Wahl für die Beheizung von Ein- und Mehrfamilienhäusern. Pellets der Klasse A2 haben einen leicht höheren Aschegehalt und sind für die Nutzung in größeren Anlagen gedacht.

Werden ENplus-Pellets inzwischen flächendeckend angeboten?
Aufgrund der starken Nachfrage nach hochwertigen Pellets hat sich zum Beispiel in Deutschland bereits nach zwei Jahren ein engmaschiges Hersteller- und Vertriebsnetzwerk von über 70 zertifizierten ENplus-Brennstoffhändlern entwickelt. An mehr als 220 Standorten bieten sie hochwertige ENplus-Holzpellets an, wodurch eine schnelle, flexible und verlässliche Anlieferung gewährleistet wird. Die Pellets können als praktische 15-kg-Säcke geliefert werden oder gelangen ganz bequem per Tanklaster zum Einblasen direkt in den Lagerraum. Kurze Lieferwege sorgen übrigens zusätzlich dafür, dass die Kohlendioxid- und Energiebilanz der Holzpellets äußerst positiv ausfällt. So benötigt ein Pellet-LKW nur knapp ein Prozent des Energiegehalts seiner gesamten Pelletladung – und das für eine Fahrt über 200 km, was schon ein ungewöhnlich weiter Transport wäre.

Woran können Verbraucher ENplus-Pellets erkennen?
Seinen Brennstoffhändler, der ENplus-zertifizierte Pellets vertreiben darf, findet man ganz einfach – sortiert nach Postleitzahlen – unter www.enplus-pellets.de. Dort sind alle legitimierten Händler aufgeführt. Beim Kauf befindet sich das Siegel bei Sackware auf der Verpackung und bei Tankwagenanlieferung auf der Rechnung beziehungsweise auf dem Lieferschein.

Weitere Informationen für Deutschland: www.enplus-pellets.de

Weitere Informationen für Österreich: www.enplus-pellets.at

Weitere Informationen für die Schweiz: www.enplus-pellets.ch

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5 Kommentare

  1. Markus Knoll sagt:

    Man sollte diese Seite umbenennen in “Martin Bentele Verlautbarungsclub” :-(

    Weil 200km “ungewöhnlich weit” sind, importieren mehr und mehr die Holzpillen via Schwerstölverfeuernden Frachtern zigtausend km über’n Teich, oder wie?

    EU-weit hat solcher Import um 40% zugelegt- kein Wunder, wenn schon die Tagespostillen vermelden, daß der heimische Holznachschub an natürliche Grenzen stößt.

    Wer derzeit mit Holzbriketts heizt, kommt günstiger davon- erst recht mit Kohle oder, unter Vollkostenbetrachtungen, mit Gas…

    • Mager sagt:

      Wo kommt den eigentlich das Rohöl her ?
      Haben Sie eine eigene Öl-oder Gasquelle in Ihrem Garten ?
      Ist Ihnen bekannt,dass Öl und Gas über große Konzerne vermarktet werden ? (Energiemonopol)
      Bei Pellets handelt es sich um eine dezentrale Energie mit vielen Anbietern (Konkurrenzkampf)
      Haben Sie schon etwas gehört vom Co 2 Ausstoß bei der Verbrennung von fossiler Energie ?
      Wissen Sie eigentlich, dass Pellets seit über 10 Jahren zwischen 30 und 45 % günstiger als Gas und Öl sind ?
      Es gibt bereits einen Beschluss der Europäischen Union seit dem Jahr 2006,dass ab dem Jahr 2020
      die Gebäude ihre Energie selbst erzeugen müssen oder nur noch einheimische Energie verwendet werden darf.
      In Dänemark dürfen seit dem 1. Januar 2013 keine Öl und Gasheizungen mehr installiert werden.
      Andere europäischen Länder werden in Zukunft ebenfalls diesbezüglich Gesetzliche Vorgaben machen.
      Ich hoffe, dass mit meinen Ausführungen einige Wissenslücken geschlossen werden.

  2. [...] schätzen wir, dass drei Viertel der Pelletkunden für den Winter gerüstet sind“, sagt Martin Bentele, geschäftsführender Vorsitzender des DEPV und rät den noch Unentschlossenen zur baldigen [...]

  3. [...] beim Pelletkauf auf das ENplus-Zertifikat zu achten. Nur bei Pellets mit diesem Siegel sei eine fachmännische Anlieferung von hochwertiger Ware [...]

  4. [...] man qualifizierte Pellethändler, die sich laufend in Sachen Qualitätssicherung weiterbilden“, so Bentele. So gelten für ENplus-Pellets strenge Vorgaben für den Feinanteil, was für einen reibungslosen [...]

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