Als eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland unterstützt die Welthungerhilfe Menschen in aller Welt. Mit einer neuen 500 Kilowatt großen Pelletsheizung in ihrer Zentrale in Bad Godesberg hilft sie nun auch der Umwelt. Dafür hat sie die Energieagentur Nordrhein-Westfalen als Kesselbesitzer des Monats September 2010 ausgezeichnet. “Die Anlage läuft störungsfrei und zuverlässig. Diese Lösung ist sehr empfehlenswert”, sagt Jürgen Lüdemann, Abteilungsleiter Einkauf und innerer Dienst der Welthungerhilfe.
Als die alte Gasheizung des Bonner Bürokomplexes erneuert werden musste, ließ die Welthungerhilfe verschiedene Heizsysteme prüfen und begutachten. Die Hilfsorganisation, die ihre Arbeit aus privaten Spenden und öffentlichen Zuschüssen finanziert, ist auf eine wirtschaftliche Alternative angewiesen, gleichzeitig strebt sie auch nach einer umweltfreundlichen Lösung. Als günstigste Lösung hat sich ein Holzpellets-Nahwärmenetz herausgestellt. Die Investition von 214.000 Euro amortisiert sich laut Energieagentur NRW nach rund neun Jahren.
