Sonnige Aussichten winken Hausbesitzern, wenn sie Pellets und Solar miteinander kombinieren. Denn: Holzpellets und Sonnenkraft sorgen für 100 Prozent erneuerbare Wärme. Heizen mit erneuerbaren Energieträgern ist aber nicht nur umweltfreundlich, sondern spart darüber hinaus auch noch jede Menge Kosten. Denn mit erneuerbarer Wärme ist man unabhängig von den schwankenden Öl- und Gaspreisen.
Einsatz erst dann, wenn nötig
Die Kombination einer modernen und komfortablen Pelletheizung mit einer solarthermischen Anlage ist besonders beliebt. Denn die beiden unterschiedlichen Energiesysteme ergänzen sich perfekt: Die Solarkollektoren bilden für die ganzjährige Heizung und Warmwasserversorgung die Basis. Nur, wenn die Sonne im Winter nicht genug Energie liefert, wird automatisch die Pelletheizung angeschaltet. So können die Heizkosten um bis zu einem Drittel gesenkt werden.
Von Öl auf Pellets
Der Umstieg von fossilen Energiequellen auf eine Pelletheizung ist ohne problemlos möglich. Pelletfeuerungen sind besonders dafür geeignet, alte Ölheizungen zu ersetzen, denn ein Pelletlager nimmt einfach den Platz des vorherigen Öltanks ein. Deutschland ist aufgrund seines Holzreichtums europaweit Marktführer der Produktion von Pellets. Die Holzpresslinge werden ressourcenschonend aus Holzspänen hergestellt und sind nahezu CO -neutral. Ein weiterer Vorteil von Holzpellets ist ihr Preis: In den letzten zehn Jahren waren Pellets durchschnittlich über 30 Prozent günstiger als Heizöl.
Staatliche Zuschüsse
Durch die seit April 2015 deutlich erhöhte Förderung des Marktanreizprogramms (MAP) wird das Heizen mit Holzpellets und Solarenergie noch viel attraktiver. Wer eine Pelletheizung in Verbindung mit Solarkollektoren zur Heizungsunterstützung installiert, erhält mind. 6.000 Euro staatlichen Zuschuss. Zusätzlich werden bis zu 2.750 Euro für Einzelmaßnahmen zur Optimierung der Heizungsanlage gezahlt, wie zum Beispiel für den Ausbau und die Entsorgung des alten Öltanks, den Bau des Pelletlagers oder für die Erneuerung des Schornsteins.