Gebäudereport 2022
Der Gebäudereport 2022 bietet ein umfassendes Bild zum Gebäudebestand in Deutschland sowie zu dessen Energieverbrauch und Klimabilanz, den eingesetzten Energieträgern und Wärmeerzeugern.
Gebäudereport 2022 bietet Orientierung für die Wärmewende
Im Gebäudereport 2022 beleuchtet die Deutsche Energie-Agentur (Dena) den Status Quo, die Trends und die Entwicklungen im Gebäudesektor. Sie bietet damit Personen aus Medien, Politik und Wirtschaft eine Grundlage für eine faktenbasierte Kommunikation und verlässliche Prognosen. “Die Zahlen und Daten unseres aktuellen Gebäudereports sind das Fundament für die Richtungsentscheidungen in den nächsten Monaten und Jahren”, sagt Dena-Chef Andreas Kuhlmann. Zwar würden die Entwicklungen den richtigen Kurs nehmen, so würden Förderprogramme besser abgerufen und klimafreundliche Energieträger sowie effiziente Technologien ausgebaut. Dennoch benötige Deutschland für einen klimaneutralen Gebäudebestand bessere Erfolge bei der Wärmewende und eine schnellere Sanierung des Bestands. Dass 40 Prozent der Heizungen altersbedingt vor dem Austausch stünden, eröffne eine Chance, die es zu nutzen gelte.
Spezielle Kapitel informieren über CO2-Preis, Förderung und Graue Energie
Drei Fokusthemen ergänzen die Datensammlung. Das Kapitel „Förderlandschaft energieeffizienter Gebäude“ dokumentiert einen starken Anstieg bei den Abrufen der Förderprogramme des Bundes. Das Kapitel „Graue Emissionen im Bauwesen“ beleuchtet die in Gebäuden gebündelten Emissionen, die für Bau, Herstellung und Transport aufgewendet wurden, sowie Ansätze zur CO2-Reduzierung. Das Kapitel „Steuern, Abgaben und Umlagen auf Energieträger im Gebäudesektor“ erläutert die Zusammensetzung der Energieträgerpreise. So macht der CO2-Preis des Brennstoffemissionshandelsgesetzes seit diesem Jahr zwischen sieben und zwölf Prozent der Heizkosten aus. Alle Daten und Zahlen finden Sie im Gebäudereport 2022.