Ein besonderes Duell hatte die österreichische Fußball-Bundesliga am vergangenen Spieltag zu bieten: Mit dem SV Guntamatic Ried und dem RZ Pellets WAC trafen zwei von Pelletsfirmen gesponserte Mannschaften aufeinander. Die Rieder Spieler konnten zuhause nicht mit wirklich zündenden Spielideen überzeugen und mussten sich 0-1 geschlagen geben.
Pelletsfirmen messen sich in Fußball-Bundesliga
Während die Spieler für Ried mit dem Logo des Biomassekesselherstellers Guntamatic in der Fußball-Bundesliga auflaufen, tragen die Kicker des WAC das Emblem des Pelletsherstellers RZ auf ihren Sportleibchen. RZ Pellets-Chef Dietmar Riegler führt als Präsident zudem den Verein. Am vergangenen Spieltag konnte er sich über den ersten Sieg seiner Fußballprofis nach fünf erfolglosen Spielen freuen. Allerdings hatten die Wolfsberger Glück, denn zwei Minuten vor ihrem Tor hatte Schiedsrichter Andreas Heiß ein elfmeterreifes Foul an dem Rieder Spieler Orhan Ademi nicht gepfiffen. Nach dem Rückstand fanden die Rieder nur schwer ins Spiel, ihre Angriffskombinationen gerieten meist schon im Mittelfeld ins Stocken.
Im Mittelfeld der Bundesliga gelandet
Mit dem Sieg hat sich RZ Pellets WAC in der Tabelle auf Platz sieben verbessert und den Abstand zum Sechsten SV Guntamatic Ried auf einen Punkt verkürzt. Die Mannschaft aus dem Innviertel musste dagegen die zweite Niederlage in Folge einstecken. Seit dieser Saison werden sie von Guntamatic unterstützt. In den kommenden Wochen sollten sie wieder gewinnen, denn der Sponsorenvertrag zählt nur solange sie erstklassig spielen. Der Kesselhersteller aus Peuerbach hatte sein Engagement unter anderem damit begründet, dass in der ersten Liga der Kesselproduzenten spiele, deshalb gelte die Vereinbarung nur für die erste Fußball-Bundesliga.