EPH verpackt Pellets in Papiersäcke

Mittwoch, 04. November 2020 | Autor: Joachim Berner

EPH füllt Pellets in Papiersäcke EPH füllt Pellets in Papiersäcke Ökologische Alternative: Energie Pellets Hosenfeld (EPH) füllt seinen Brennstoff in Papiersäcke statt in Plastikbeutel. Das Pelletswerk hat dazu eine neue Absackanlage in Betrieb genommen.

Papiersäcke passen zu Firmenphilosophie

“Wir sind der Meinung, dass ein nachhaltig produzierter und CO2-neutraler Brennstoff nicht in eine Plastiktüte gehört. Deshalb verpacken wir konsequenterweise unsere Holzpellets in Papiersäcke”, erklärt EPH-Geschäftsführer Gangolf Hosenfeld. Bei EPH handele es sich deutschlandweit um den ersten und bisher einzigen Hersteller, der das in diesem Umfang tue. Pellets in Papier zu verpacken, stelle eine zeitgemäße Alternative zu Plastikverpackung und Importware dar. EPH verarbeitet ausschließlich regionales Holz, bezieht die Späne zur Pelletsherstellung aus seinem eigenen Sägewerk und produziert den Strom für den Produktionsprozess mit einem eigenen Biomassekraftwerk und einer eigenen Photovoltaikanlage. “Daher ist unser CO2-Fußabdruck – unser Carbon Footprint – außergewöhnlich niedrig”, sagt Hosenfeld.

Warum Papierverpackung teurer ist – aber umweltfreundlicher

Papiersäcke bestehen aus Holzfasern und schonen somit die begrenzten fossilen Ressourcen. Ihre Entsorgung ist unproblematisch, da sie sich vollständig wiederverwerten lassen. “Dass Holzpellets seither in Plastik verpackt werden, hat sowohl wirtschaftliche als auch technische Gründe”, erklärt Hosenfeld. Zum einen würden Plastiksäcke wesentlich weniger kosten, da sich die Folie von einer Endlosrolle abrollen lasse und die Handhabung des Prozesses einfacher funktioniere. Zum anderen würden solche Maschinen eine hohe Absackleistung pro Stunde liefern. Papiersäcke dagegen können nicht von einer Rolle genommen werden, sondern müssen einzeln gefaltet und der Maschine zugeführt werden. Nach dem Befüllen werden die Säcke nicht zugeschweißt, sondern am oberen Ende mit einem Faden zugenäht. “Das ist wesentlich aufwändiger und teurer als die Folienverpackung”, sagt Hosenfeld. Dennoch habe sich EPH für den Papiersack entschieden.

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